„Harry Potter“: Sohn ist schwul! ?

„Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist zurück am Broadway. Kürzungen machten die sexuelle Orientierung von Harry Sohn Albus ziemlich deutlich …

„Harry Potter“: Sohn ist schwul! ?
"Harry Potter und das verwunschene Kind" ist eine queere Geschichte Foto: IMAGO / Eibner Pressefoto

Während Fans sich über das erste Foto der „Harry Potter“-Reunion freuen und in Nostalgie schwelgen, gibt es schon jetzt die Fortsetzung der Geschichte im Theater zu sehen.

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„Harry Potter und das verwunschene Kind“ erzählt die Geschichte von Albus Severus Potter, dem Sohn von Harry und Ginny. Das Theaterstück konnte wegen der Corona-Pandemie lange nicht vorgeführt werden – nun ist es zurück am Broadway, mit einigen Kürzungen. Denn eigentlich besteht das Stück aus zwei Teilen und ist insgesamt 5 ½ Stunden lang! Pandemiebedingt wurde es auf einen Abend heruntergekürzt, zwei Stunden des Stücks wurden gestrichen. Spannend ist dabei, welche Inhalte weggekürzt wurden, denn die machen die Beziehung zwischen Albus und seinem besten Freund, Scorpius Malfoy (dem Sohn von Draco Malfoy) ziemlich queer …

„Er ist die wichtigste Person in meinem Leben“

Schon bei der längeren Version hatten viele Zuschauer*innen das starke Gefühl, dass zwischen Albus und Scorpius mehr als nur Freundschaft abging. Nun, da ein Drittel des Stücks gestrichen wurde, ist dieses Gefühl noch gestiegen!

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Die New York Times schreibt beispielsweise, dass die neue Version die Beziehung der beiden „explizit romantisch“ sei. Ähnlich sieht es Time Out New York und beschreibt die „Freundschaft“ als „eine mehr oder weniger klare Romanze“. Es gibt sogar eine neue Szene, in der Albus seinem Vater Harry sagt, Scorpius sei „die wichtigste Person in meinem Leben“ und dass er „wahrscheinlich für immer die wichtigste Person bleiben wird“. 😍 Aaaaaw! Krasse Bromance, oder wirklich eine homosexuelle Romanze? Jede Szene, die auf die Heterosexualität von Albus hindeutet, wurde aus der gekürzten Fassung gestrichen, come on! Der Produktion wurde vor der Kürzung Queerbaiting vorgeworfenalso dass man nur andeute, die beiden würden romantische Gefühle füreinander hegen, um die LGBTQ+-Community ins Theater zu locken. Sie wären nicht die einzigen, die den absolut gerechtfertigten Wunsch nach Repräsentation ausnutzen würden! 🤬

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Regisseur John Tiffany nannte es „unangebracht“ von einer romantischen Beziehung der beiden zu sprechen, wo beide nicht einmal Teenager seien. Weil wir ja wissen, dass starke Emotionen bei Menschen erst mit der Pubertät kommen, klar. Man muss sich wohl ein eigenes Bild machen und das Stück selbst sehen – aber eine kleine Vorwarnung an dieser Stelle, die Karten werden einem nicht gerade hinterhergeworfen. 🤣

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