Corona: BioNTech Pfizer Impflinge – Neue Studie bringt gute Nachrichten

Wie sicher schützt das Vakzin von BioNTech Pfizer gegen gefährliche Mutationen des Corona Virus? Eine neue Studie gibt Millionen Geimpften einen Grund zur Freude

Corona: BioNTech Pfizer Impflinge – endlich gute Nachrichten
Eine Studie bringt BioNTech Impflingen gute Nachrichten
Inhalt
  1. Varianten halten die Wissenschaftler*innen in Atem                     
  2. Das macht My potenziell gefährlich
  3. Wie gut schützt BioNTech Pfizer gegen My?
  4. Restsorgen bleiben
  5. Verbreitung von My
 

Varianten halten die Wissenschaftler*innen in Atem                     

Dass die Delta Variante  B.1.617.2 aktuell die am weitesten verbreitete in Deutschland ist, ist bekannt. Gerade die hohe Ansteckungsgefahr ist dabei besonders gefährlich. Auch bereits geimpfte Menschen können an der Mutation erkranken – ABER eben in den allermeisten Fällen nicht schwer.

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Die Impfungen wirken also. Zuletzt gelangte aber eine neue Mutation ins Fadenkreuz der Wissenschaftler*innen weltweit: Die Mu bzw. My Variante (Letztere Schreibweise wird vom deutschen Robert Koch Institut verwendet. Gesprochen wird die Variante „Mü“).

 

Das macht My potenziell gefährlich

Kurzer Rückblick: Die My Variante wurde vor einigen Wochen von der WHO mit dem Status „unter Beobachtung“ versehen, was heißt, dass sie potenziell gefährlich werden könnte. Dabei sorgen sich Wissenschaftler*innen besonders darum, dass die Variante mit der Bezeichnung B.1.621 Eigenschaften besitzen könnte, welche die bekannten Impfstoffe unwirksam machen könnten, da My die Antikörper umgehen könnte.  

 

Wie gut schützt BioNTech Pfizer gegen My?

Wissenschaftler*innen aus Japan haben sich genau dieser Frage angenommen: bietet das Vakzin Comirnaty von BioNTech Pfizer einen Schutz gegen die My Variante?

Ein Team der Yokohama City University School of Medicine und des Yokohama City University Hospitals hat dazu eine Studie aufgesetzt, die vermuten lässt, dass der Impfstoff der beiden Pharmaunternehmen die Mu Variante zu 76% neutralisiert.

AUCH INTERSSANT:

Die Studie, welche sich jedoch noch im Pre-Print Status befindet (also noch weiter ausgearbeitet und kontrolliert werden muss) zeigt auch, dass die neue Variante My eine Zell-Fusion auslöst, welche sie zu einer Flucht-Mutation werden lassen kann. Flucht Mutationen sind Varianten von SARS-CoV-2, gegen die die Impfstoffe nicht mehr wirksam sind.

 

Restsorgen bleiben

Die Studienleiter*innen geben aus diesem Grund an, dass – sollte My die Delta Variante verdrängen können – dennoch große Vorsicht geboten sei. ABER: Die ersten Untersuchungen zeigen, dass eine Impfung mit BioNTech Pfizer sowie eine Kombination aus weiteren Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Infektion mit My, den Großteil der Menschen schützen könnte.

 

Verbreitung von My

Noch sind die Fälle, in denen in Deutschland die My Variante nachgewiesen konnte gering. In Stichproben wurden laut dem Lagebericht des RKI bisher seit Ende Juni „nur“ 10 Fälle der neuen Mutation bestätigt. Seit Ende August wurde kein einziger neuer Fall der My Variante gemeldet.