Corona: Zusätzlicher Schutz vor Infektion mit schlauem Trick

Die Corona Delta Variante breitet sich aus. Da ist es schlau, Vorkehrungen zu treffen die (neben den bekannten Regeln) zusätzlichen Schutz vor einer Infektion bieten können. Und das kannst du sogar ganz leicht und entspannt Zuhause machen

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Die Gesundheit lässt sich vielfach unterstützen – und das schützt auch besser vor Corona
Inhalt
  1. Verarbeitete Lebensmittel können dein Risiko einer Grunderkrankung erhöhen
  2. Zu wenig Vitamin D kann zu schweren Symptomen führen
  3. Pflanzenbasierte Ernährung kann gegen Delta unterstützend wirken

Es gibt Menschen, die haben quasi Superhelden-Abwehrkräfte gegen das Corona Virus. Aber die meisten können sich darüber nicht freuen. Aktuell verunsichern eher neue Studien über BioNTech viele Menschen (nicht nur) in Deutschland.

Die Delta-Variante ist dabei besonders für Ungeimpfte gefährlich, die laut einer neuen Studie 10-Mal so wahrscheinlich im Krankenhaus landen – und 11-Mal so wahrscheinlich an den Folgen der Infektion sterben! Viele fragen sich: „Wie kann ich mich (auch mit Impfung) gegen die Delta-Variante schützen?“ Tatsächlich gibt es Faktoren, die eine Infektion mit dem Corona Virus begünstigen – zum Beispiel die eigene Ernährungsweise! Welche Formen der Ernährung dich anfälliger für die Delta-Variante machen, erklären wir dir hier.

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Verarbeitete Lebensmittel können dein Risiko einer Grunderkrankung erhöhen

Eins vorweg: Nur, weil du ab und an mal Chips, Burger oder anderes Fast-Food ist, heißt das nicht, dass du automatisch mit schweren Verläufen einer COVID-Erkrankung rechnen musst. Allerdings hat Fast Food eine überraschende Auswirkung auf die Psyche, also ganz auf die leichte Schulter nehmen sollte man den (regelmäßigen) Verzehr von solchen Lebensmitteln nicht unbedingt.

 


Fakt ist allerdings: Noch bevor die ersten Impfungen überhaupt auf den Markt durften, kamen Forscher*innen zum Schluss, dass Menschen mit Grunderkrankungen eher an schweren Symptomen einer Corona-Infektion leiden.

Personen, die unter schweren Herzerkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, oder die einen Body-Mass-Index (BMI) von 40 oder höher haben, gehören zu den Personen, die ein erhöhtes Risiko bei einer COVID-Erkrankung haben“, so Ashley Kitchens, Ernährungswissenschaftlerin. „Eine ungesunde Lebensweise und schlechte Essgewohnheiten können eine große Rolle bei der Bestimmung des Risikos für Herzerkrankungen und des BMI spielen“, so die Wissenschaftlerin weiter.

Das wiederum bringe Menschen in eine Hochrisikogruppe für schwere Krankheitsverläufe bei einer Corona-Infektion. Weiterhin kann der Konsum von „Junk Food“ zu chronischen Entzündungen im Körper führen, was unter anderem das Immunsystem des Körpers schwächt und ihn damit anfälliger für Infektionen aller Art macht – insbesondere der Delta-Variante. Da ist es nur schlau gerade jetzt genauer auf die Ernährung zu achten. Denn die kann zusätzlichen Schutz vor einer schweren Infektion bieten. 

 

Zu wenig Vitamin D kann zu schweren Symptomen führen

Aktuelle Studien kommen zu dem Ergebnis, das ein niedriger Vitamin-D-Haushalt bei manchen Menschen zu schweren Verläufen einer Corona-Infektion führen kann. Allerdings ist noch nicht ausreichend erforscht, inwiefern das auch auf die Delta-Variante zutrifft.

Dennoch ist es generell nicht verkehrt, den eigenen Vitamin-D-Haushalt im Auge zu behalten. Gerade in Deutschland ist ein Mangel an Vitamin-D, das unter anderem durch Sonnenstrahlen aufgenommen werden kann, keine Seltenheit. Einer Studie des RKI zufolge sind 30,2 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mangelhaft mit dem Vitamin versorgt. Das RKI empfiehlt daher, zwischen März und Oktober zwei- bis dreimal die Woche Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen (und dabei Sonnenbrände zu vermeiden).

 

Pflanzenbasierte Ernährung kann gegen Delta unterstützend wirken

In einer aktuellen Studie des Massachusetts General Hospital (MGH) wurde festgestellt, dass Menschen, die sich überwiegend pflanzlich ernähren, weniger wahrscheinlich an schweren Symptomen des Corona Virus leiden. Genauer gesagt: Diese Menschen hatten ein geringeres Risiko einer Entwicklung von Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes Typ 2 oder Fettleibigkeit – Faktoren also, die mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-Krankheitsverlauf verbunden werden.

Co-Autor der Studie und Magen-Darm-Spezialist Andrew Chan ordnete die Ergebnisse in einer Erklärung ein: „Wir können nicht genug betonen, wie wichtig es ist, sich impfen zu lassen und in Innenräumen eine Maske zu tragen. Die Studie deutet darauf hin, dass Einzelpersonen das Risiko, an COVID-19 zu erkranken oder einen schwereren Krankheitsverlauf zu haben, auch damit senken können, auf ihre Ernährung zu achten.