So gefährlich ist dein Zuhause!

Vergiftung, Verbrennungen, Stürze: Dein Zuhause ist eine echte Gefahr für dein Leben! 😅 Wie du für Sicherheit sorgst, verraten wir dir hier.

So gefährlich ist dein Zuhause!
Wusstest du, dass dein Zuhause eine Todesfalle ist? Foto: netrun78 / iStockphoto

Unser Zuhause ist unser Rückzugsort, unser „Safe Space“. Hier fühlen wir uns sicher und tanken neue Energie, um uns von dem stressigen Alltag und der „Welt da draußen“ wieder zu erholen … Wenn wir nicht gerade damit beschäftigt sind, von der Leiter zu fallen, uns an Lebensmitteln zu vergiften oder Verbrennungen dritten Grades beim Kochen zuzuführen!

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Nicht umsonst gilt das eigene Zuhause als DIE Gefahrenquelle in unserem Leben: Laut der Deutschen Familienversicherung sterben jährlich ca. 3.500 Menschen im Straßenverkehr – dagegen ca. 8.000 Menschen in ihren eigenen vier Wänden! 😨 Klar, das liegt natürlich auch daran, dass wir (hoffentlich) ungleich mehr Zeit Zuhause verbringen als im Straßenverkehr. Trotzdem schadet es nicht, ein wenig vorsichtig im Alltag zu sein. Wir nennen euch die 3 häufigsten Unfälle, die sich Menschen Zuhause zuziehen – und wie ihr sie vermeiden könnt. Stay Safe! 😂

Stürze sind die häufigsten Gründe für Verletzungen im Haus

Eine aktuelle Studie zeigte es mal wieder: Stürze sind der häufigste Grund, warum sich Menschen in ihren eigenen vier Wänden verletzen. Klar, es gibt Stürze, die wirklich vermeidbar wären. Auf eine wackelige Leiter zu steigen, um endlich mal die Glühbirne auszuwechseln (und dabei zu vergessen, dass auf der Lampe noch Strom ist), zählt auf jeden Fall zu vermeidbaren Stürzen (und Elektroschocks ⚡).

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Aber manchmal stolpern wir eben und da kann nun kaum jemand was für. Gerade Kinder sind prädestiniert zum Fallen, wenn sie auf dem Bett oder der Couch herumtoben!

Durch Stürze ziehen wir uns Verletzungen zu, wie

  • Blaue Flecken
  • Verstauchungen
  • Zerrungen
  • Knochenbrüche
  • Gehirnerschütterungen
  • Platzwunden

Nicht immer ist direkt zu erkennen, was ein Sturz mit dem Körper angerichtet hat. Sonja Rosen, Leiterin der Abteilung für Altersmedizin am Cedars-Sinai-Medical-Center in Kalifornien rät dazu, den*die Hausarzt*Hausärztin anzurufen, wenn du dich am Kopf verletzt hast. So etwas ist nicht zu unterschätzen und letztlich kann nur medizinisches Personal wirklich Entwarnung in solchen Situationen geben. Rosen hat auch gleich einen Tipp, wie man Stürze vermeiden kann: regelmäßiges Training! Wenigstens 150 Minuten die Woche sollten Erwachsene moderat trainieren, um ihren Körper fit und belastbar zu halten. Ein regelmäßiges Balance-Training hilft auch: Stell dich auf einen Fuß und hebe das andere Bein für 10 Sekunden – dann wird gewechselt.

Verbrennungen

Nicht nur beim Kochen (aber natürlich besonders da) können wir uns krasse Verbrennungen zuziehen. Wo immer eine offene Flamme, verbrühende Flüssigkeiten (Suppe, Fett, Fondue), heiße Gegenstände (z.B. aus Metall oder Glas), elektrischer Strom oder Haushaltschemikalien herumstehen, besteht auch die Gefahr einer Verbrennung.

Ein paar Tipps, um Verbrennungen im Alltag zu vermeiden:

  • Möglichst nur die hinteren Brenner am Herd nutzen
  • Griffe von Töpfen und Pfannen auf den vorderen Brennern immer in die Mitte des Herdes schieben, damit man nicht dagegen läuft und der Inhalt auskippt
  • Darauf achten, dass die Griffe nicht irgendwelcher Hitze ausgesetzt sind, sonst verbrennst du dich beim Anfassen

Kleine Verbrennungen kannst du mit kühlem (nicht eiskaltem!) Wasser behandeln und die Stelle mit einer Salbe auf Petroleumbasis eincremen. Die Stelle mit einem sterilen und nicht klebendem Verband einwickeln, wenn sie offen ist. Je nach Größe der Verbrennung ist es ratsam, medizinisches Personal aufzusuchen! Verbrennungen zweiten Grades sollten für 15-30 Minuten unter kühles (wieder: nicht eiskaltes) Wasser gehalten werden. Anschließend die Stelle mit einem sterilen Verband einwickeln. Auch hier mit medizinischem Personal absprechen! Und bei Verbrennungen dritten Grades bitte sofort den Krankenwagen rufen!

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Schnitte

Wer kennt es nicht: Man will endlich mal wieder richtig nice kochen, holt das erste Gemüse hervor und hackt sich mit dem ersten Schnitt den halben Finger ab! Das ist nicht nur sehr ärgerlich, sondern auch ziemlich schmerzhaft! Was da hilft, ist tatsächlich erst einmal ungewöhnlich: Halte deine Messer scharf! Denn je schärfer ein Messer ist, desto feiner ist der Schnitt in der Haut, wenn es zu einem Unfall kommt. Je stumpfer es ist, desto mehr Haut wird aufgerissen, desto mehr Blut gibt es und desto gefährlicher ist auch die Wunde.

So oder so solltest du zunächst die Blutung stoppen, indem du mit einem sauberen Tuch sanft Druck auf die Wunde ausübst. Reinige die Wunde anschließend mit kaltem Wasser – das schließt die Arterien und stoppt ebenfalls die Blutung. Trockentupfen und mit einem Pflaster – oder je nach Größe auch sterilem Verband – abdecken.

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