"Das Internat"-Star Lea Mirzanli: So befreiend war ihre Glatze

"Das Internat"-Star Lea Mirzanli rasierte sich eine Glatze. Eine Erfahrung die befreiend war und zu mehr Selbstliebe geführt hat!

"Das Internat"-Star Lea Mirzanli: So befreiend war es, die Haare abzurasieren
Lea Mirzanli spielt in der dritten Staffel von "Das Internat" wieder "Ella"
 

"Das Internat"-Star Lea Mirzanli rasiert sich die Haare: die wichtige Botschaft dahinter

Was macht eigentlich eine Frau aus: etwa ihre Kleidung oder ihre Haare? Nein. Eine Frau ist, wer sich als Frau fühlt. Wie sich eine Frau zu verhalten oder auszusehen hat, sind Geschlechterrollen, die uns von der Gesellschaft und der Werbung beigebracht wurden.

Auch "Das Internat"-Star Lea Mirzanli hatte damit zu kämpfen, wie sie im exklusiven BRAVO-Interview verraten hat. Sprüche wie "Frauen haben doch lange Haare" oder "willst du ein Junge sein" haben lange an ihr gezerrt. Dann hat sie etwas getan, dass sehr befreiend für die Schauspielerin war: Lea Mirzanli hat sich die Haare abrasiert und das Jahr 2021 mit einer Glatze gestartet. "Ein großes Thema für mich war mein Look, dass ich kurze Haare habe und keine 'stereotypisch weiblichen' Klamotten trage – Kleidung hat kein Geschlecht, möchte ich an dieser Stelle wieder betonen. Ich wollte, dass man mich trotzdem als Frau sieht. Irgendwann habe ich dann einen drastischen Schritt gewagt und mir eine Glatze rasiert."

 

Lea Mirzanli: "Ich fühlte mich mehr als Frau als je zuvor!" 

Ein krass mutiger Schritt von Lea Mirzanli, der dem "Das Internat"-Star jedoch eine einmalige Erfahrung geschenkt hat: "Ich muss sagen, das war das befreiendste, was ich in meinem Leben gemacht habe. Ich wusste, dass ich das schon immer probieren wollte, aber ich wusste nicht, dass es so viel mit mir machen würde. Ich habe mir keine Sorgen gemacht, dass die Leute mich nicht mehr als Frau sehen. Im Gegenteil: Ich fühlte mich mehr als Frau als je zuvor und war stolz." Danach habe die Schauspielerin ihre Weiblichkeit ganz neu entdeckt und festgestellt, dass es wichtig ist, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist. Auch der offene Umgang mit ihrer Sexualität habe ihr dabei geholfen, sich nicht mehr zu verstecken.

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Lea Mirzanli fordert mehr Akzeptanz: Das muss sich in der Gesellschaft verändern

Das große Problem ist: "Wir Leben im Jahr 2021 und ich finde es krass, dass man noch immer aufgrund seiner Hautfarbe, Religion, Sexualität, Geschlechts oder sonstigem verurteilt wird. Wir haben noch ordentlich was zu tun. Ich bin der Meinung, dass man so lange ein Thema aus einer Sache machen muss, bis ein Normalitätsstand erreicht ist – und das ist leider noch nicht der Fall. Es ist vielleicht etwas besser geworden, aber wir sind gerade mal bei 28 von 193 Ländern, wo man heiraten darf. In einigen Ländern wird man sogar noch für seine Sexualität bestraft oder umgebracht. Das ist dark, aber zeigt, dass wir noch lange nicht angekommen sind." Und genau das ist auch der Grund dafür, warum es vielen Leuten schwerfällt, zu sich selbst zu stehen, aus Angst vor Ablehnung. Toll, dass Menschen wie Lea mit einem so tollen Vorbild vorangehen und zeigen, dass man sich vor nichts fürchten muss, vor allem nicht sich selbst.

Die erste Liebe, das erste Mal, der erste Herzschmerz: Das macht das Leben zwischen Schule und Familie so aufregend. Es geht um unentdeckte Gefühle, Selbstfindung, Respekt, Toleranz, Vertrauen und Selbstbewusstsein - Themen, die sowohl Instagram als auch Bravo sehr wichtig sind. Zum Staffelstart von "Das Internat" starten Bravo, Instagram und Joyn unter dem Hashtag #ReelLove eine gemeinsame Aktion für mehr Respekt, freie Liebe und Toleranz und gegen Diskriminierung. Genau diese Themen spielen nicht nur in der 3. Staffel von "Das Internat" eine wichtige Rolle, sondern sollten auch auf Instagram und in der ganzen Welt gelebt werden.