Daniel Radcliffe Schock-Diagnose: Die traurigen Folgen seiner Krankheit

„Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe sprach über seine Dyspraxie-Erkrankung und wie ihm die Filmreihe dabei geholfen hat, mit der Krankheit umzugehen.

Daniel Radcliffe Schock-Diagnose: Die traurigen Folgen seiner Krankheit
"Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe litt gerade als Kind sehr unter seiner Krankheit Foto: IMAGO / Mary Evans AF Archive / Entertainment One
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Die „Harry Potter“-Reihe brachte enorm viele bekannte und (damals noch) unbekannte Schauspieler*innen und deren Schicksale in einer Filmreihe zusammen.

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Dass da auch Dramen jeder Art ein Thema waren, ist kaum verwunderlich! Erst kürzlich brach ein „Harry Potter“-Star in Tränen aus, weil er sein Leben lang eine Lüge leben musste. 🥺 Manche „Harry Potter“-Darsteller*innen sind inzwischen sogar von uns gegangen, was eine ganz andere Form von Drama darstellt … Nun hat sich der Hauptdarsteller der Filmreihe zu Wort gemeldet und bezüglich eines sehr privaten Themas geöffnet: Daniel Radcliffe leidet nämlich unter einer Dyspraxie-Erkrankung. Was das für seinen Alltag bedeutete und wie „Harry Potter“ ihm dabei half, die Krankheit zu bekämpfen, verriet er in einem Interview.

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Was Dyspraxie ist und wie es sich bei Radcliffe zeigt

Bei der Krankheit Dyspraxie handelt es sich um eine Koordinations- und Entwicklungsstörung. Menschen, die unter dieser Krankheit leiden, sind nicht weniger intelligent – vielmehr zeigt sich die Krankheit durch eine Einschränkung der motorischen Fähigkeiten, wie beispielsweise dem Schreiben, Autofahren, oder der Handhabung kleiner Objekte.

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Sie hat ebenfalls Einfluss auf die Wahrnehmung und Interpretation von äußeren Einflüssen. Menschen, die unter Dyspraxie leiden, können Schwierigkeiten mit dem Sprechen und Erinnerungsvermögen haben. Das Ausmaß der Krankheit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich!

Schon seit seiner frühen Kindheit hatte Radcliffe mit einigen Dingen stärker zu kämpfen als seine Mitmenschen gleichen Alters.Ich hatte es sehr schwer in der Schule, ich war in allem richtig schlecht und es war kein Talent zu erkennen in irgendetwas“, erinnert sich der Schauspieler im Interview. Um seiner Krankheit entgegenzuwirken, brachte seine Mutter ihm die Schauspielerei näher. Seine Rolle in „Harry Potter“ verhalf ihm nicht nur zur weltweiten Berühmtheit – sie half ihm auch dabei, seine Krankheit einigermaßen in den Griff zu bekommen.

„Harry Potter“ war für Radcliffe eine große Hilfe

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Radcliffe hatte das Glück, durch die „Harry Potter“-Reihe regelmäßig Übungen durchführen zu „müssen“, um für die Stunts seiner Rolle vorbereitet zu sein.Die Stunts und andere Dinge haben mir sehr geholfen, weil es um Koordination geht und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, wenn es um Dyspraxie geht – die Koordination.“ Dank des regelmäßigen Trainings und einiger Gymnastikübungen habe ihm sehr dabei geholfen, die Symptome seiner Dyspraxie zu bekämpfen. Nun nutzt Radcliffe seine Berühmtheit, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und Erkrankten zu helfen. 💖

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