Twitter-Kauf: Elon Musk bekommt Maulkorb verpasst!

Elon Musk kauft Twitter – doch dabei muss sich der reichste Mann der Welt und Telsa Mastermind an krasse Regeln halten, sonst platzt der Deal

Twitter-Kauf: Elon Musk bekommt Maulkorb verpasst!
Elon Musk darf als Chef der Social Media Plattform nicht mehr twittern, wie er will! Foto: IMAGO / Political-Moments
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Elon Musk kauft Twitter

Die Nachricht, dass Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk nun auch Social Media Boss wird, hat wohl schon jeder gehört: Nachdem Twitter Mitte April bestätigte, dass Musk ein Angebot gemacht habe, seine Lieblings-Social-Media Plattform zu kaufen, wurde der Deal am 25. April unter Dach und Fach gebracht.

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Die endgültige Twitter-Übernahme von seitens Musk soll am 24. Oktober 2022 vollzogen werden. Doch das bedeutet nicht, dass Elon Musk nun tun und lassen darf, was er will! Im Gegenteil! Der Kauf von Twitter läuft nicht ohne einen Vertrag ab, der krasse Benimm-Regeln und einen Maul-Korb für Musk beinhaltet.

Twitter Vertrag über 70 Seiten lang

Der Übernahme-Vertrag, betitelt mit „AGREEMENT AND PLAN OF MERGER“ (dt.: VEREINBARUNG UND PLAN DER FUSION) ist offiziell im Internet einsehbar und auf den Tag des Kaufes, den 25. April 2022, datiert. Darin festgehalten sind Regeln, an die sich beide Seiten – Musk und Twitter – halten müssen, damit die Übernahme geltend ist.

Musk muss sich benehmen

Musk ist eigentlich bekannt für seine große Klappe und frechen Tweets. So twitterte er schon über das bevorstehende Ende der Menschheit oder forderte gar Russlands Präsidenten Putin in Tweets zum Zweikampf um die Ukraine auf.  

Eines darf er jetzt aber eines (nicht) mehr: Sich negativ über Twitter äußern. So ist im Vertrag festgehalten, dass Musk „das Unternehmen nicht verunglimpfen“ darf.

Bereits vor einigen Wochen soll Musk einige alte Tweets gelöscht haben, in denen er Twitter kritisiert hatte.

Allerdings darf er laut Vertrag weiter „in öffentlichen Tweets über die Fusion oder die hierin vorgesehenen Transaktionen“ sprechen.

Trotzdem der Milliarden Deal von einigen Seiten kritisiert wurde, dürfen weder Musk noch Twitter öffentliche Kritik auf der eigenen Plattform als Grund nehmen, den Deal platzen zu lassen. Auch eventuelle Cyberangriffe oder etwa eine Pandemie wie Corona wären keine Gründe zum Rücktritt.

Milliarden Dollar Strafe festgehalten

Im Twitter-Vertrag ist ebenso festgehalten, dass eine Strafzahlung von einer Milliarde Dollar an die jeweils andere Seite zu zahlen sei, wenn eine der Parteien vom Kaufvertrag zurücktreten möchte. Eigentlich fast ein Schnäppchen – Zur Erinnerung: Der Kaufpreis soll 44 Milliarden Dollar betragen.

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Auch festgehalten ist: Twitter darf nun nicht mehr aktiv nach anderen Käufer*innen suchen und bestehende Verhandlungen mit anderen müssen eingestellt werden. Sollte sich aber ein*e Käufer*in aktiv bei Twitter mit einem besseren Angebot melden, darf Twitter fordern, dass Musk die Kaufgebühr erhöht.

Sollte sich Twitter aber für ein anderes Angebot entscheiden, wäre eine Strafzahlung von einer Milliarde Dollar an Musk fällig. Selbiges gilt für Musk, sollte er aus irgendeinem Grund vom Kauf zurücktreten (müssen).

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