Schülerjobs: Wie du dein Taschengeld easy aufbesserst

Das Leben heutzutage ist echt teuer – Klamotten, Hobby, Handy und Co. kosten halt. Es ist also immer cool, sein Taschengeld ein bisschen aufzubessern. Doch wo und wie findest du Jobs in deiner Umgebung, um dir ein paar Euro dazu zu verdienen? Wir geben dir Infos und helfen dir mit praktischen Tipps den richtigen Schülerjob für dich zu finden.

Schülerjobs: Wie du dein Taschengeld easy aufbesserst
Ein sehr beliebter Schülerjob: Zeitung austragen
Inhalt
  1. Ab wann darf ich einen Schülerjob annehmen?
  2. Coole Schülerjobs: Ab 16 ist mehr möglich!
  3. Was bringt mir ein Schülerjob?
  4. Schülerjobs easy nebenher – Halte Augen und Ohren offen!
  5. Wo finde ich sonst noch einen Schülerjob?
  6. Was ist der Unterschied zwischen einem Schülerjob und einem Ferienjob?
 

Ab wann darf ich einen Schülerjob annehmen?

In Deutschland gibt es das Jugendarbeitsschutzgesetz, das vorschreibt, dass du mindestens 13 Jahre alt sein musst, um einen Schülerjob anzunehmen. Dabei gibt es unterschiedliche Altersvorschriften je nach Job. Babysitten, Gassi gehen, im Sportverein helfen und Zeitung austragen darfst du auf alle Fälle! Wenn du lieber etwas anderes machen willst, informiere dich am besten direkt bei der Arbeitsstelle vor Ort oder bei der Agentur für Arbeit in deiner Stadt. Sprich mit deinen Eltern über deine Vorstellungen, denn ihre Einwilligung brauchst du für den Job als Jugendliche/r immer! Wichtig ist außerdem, dass du vorher klärst, wie viel du im Jahr maximal verdienen darfst, damit dein Einkommen steuerfrei beibt und deine Eltern nicht etwa das Kindergeld zurückzahlen müssen. Auch eine Unfallversicherung muss vom Arbeitgeber (Firma oder privat) abgeschlossen werden. Lass dich da einfach mit deinen Eltern vom Finanzamt, Versicherungen und Co. beraten.

 

Coole Schülerjobs: Ab 16 ist mehr möglich!

Generell darfst du ab 16 Jahren fast allen Nebentätigkeiten nachgehen. Natürlich müssen spezielle Richtlinien wie die Stundenzahl und Feiertage sowie Ruhepausen berücksichtigt werden. Bis 15 Jahre und auch für Pflichtschüler über 15 sind beispielsweise mehr als 2 Stunden Arbeit nach der Schule nicht erlaubt, die außerdem nicht vor dem Unterricht oder nach 18 Uhr liegen dürfen! Schülerjobs ab 16 dürfen dann aber in einigen Fällen mehr Stunden und damit auch mehr Gehalt umfassen. Verboten sind allerdings Nebenjobs für Jugendliche die gefährlich sind z.B. Arbeiten, bei denen du Unfallgefahren, extremer Hitze, Lärm oder Kälte ausgesetzt bist.

 

Was bringt mir ein Schülerjob?

Der offensichtlichste Grund für einen Schülerjob ist natürlich der, dass dir die Argumente für mehr Taschengeld ausgegangen sind, du aber unbedingt Kohle brauchst, um dir einen Wunsch zu erfüllen (z.B. neues Handy). Dazu kommt dann aber, dass du mit einem Nebenjob als Jugendliche/r einen großen Schritt in Richtung erwachsen werden machst. Denn du übernimmst eigenständig Verantwortung und bekommst durch das Geld gleichzeitig mehr Freiheit, in dem was du dir anschaffst oder was du tun kannst (z.B. Konzerte besuchen). Wenn du dir außerdem nicht einfach irgendeinen Schülerjob suchst, sondern einen, der dich wirklich interessiert und für deine Zukunft weiterbringt, kannst du hier mit dem gewissen Networking schon wichtige Kontakte knüpfen. So oder so erhältst du mit einem Schüler- oder Ferienjob erste Berufserfahrung und kannst rausfinden, was du später mal machen willst und was auf keinen Fall.

 

Schülerjobs easy nebenher – Halte Augen und Ohren offen!

Zunächst sollte sich ein Nebenjob für Jugendliche ganz locker und easy mit der Schule verbinden lassen und dich nicht überanstrengen! Aufwand und Nutzen sollten in einem vorteilhaften Verhältnis stehen! Lass dich nicht ausbeuten und dir deinen Arbeitsaufwand auf jeden Fall angemessen bezahlen! Schülerjobs sind echt in fast jeder Branche zu finden. Was interessiert dich und was würdest du gerne machen? Du liebst Mode? – Warum nicht in einer Boutique arbeiten? Oder doch lieber Sport? – Im Fitnessstudio oder Sportladen brauchen sie vielleicht noch eine Aushilfe. Du bist Frühaufsteher? – Zeitungen austragen auf dem Weg zur Schule ist ein beliebter Job. Wähle etwas, das die Spaß macht, dann bleibt die Motivation und du musst dich nicht zum Jobben quälen. Manchmal liegt der Job in unmittelbarer Nachbarschaft – Kannst du z.B. bei der Gartenarbeit helfen oder den Hund der Nachbarin ausführen, für die Omi in der Straße ein paar Einkäufe erledigen oder ihr im Haushalt helfen? Wenn du nicht Zeitung austragen oder Babysitten willst – auch als Verkäufer oder zum Flyer verteilen werden immer wieder Schülerjobs vergeben.

 

Wo finde ich sonst noch einen Schülerjob?

Natürlich kannst du als Jugendlicher/ auch immer online nach Jobs suchen, um Geld zu verdienen. Es gibt einige spezialisierte Portale wie schuelerjobs.de, die aktuelle Angebote für dich haben. Manchmal lohnt es sich auch die Jobanzeigen in der regionalen Tageszeitung und die Kleinanzeigen nach Schülerjobs durchzuschauen. Bewerben kannst du dich ganz mit Lebenslauf und einem kurzen Anschreiben! Oft ist es auch gut, einfach mal bei dem Unternehmen anzurufen und sich vorzustellen. Beim Gespräch erfährt man dann eventuell schon Details zum Job und kann sich dann entscheiden, ob man sich bewirbt oder lieber weitersucht. Außerdem lernen dich deine möglichen Arbeitgeber direkt persönlicher kennen und entscheiden sich später vielleicht eher für dich.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Schülerjob und einem Ferienjob?

Solange du noch zur Schule gehst, kann man jede Tätigkeit, die du nebenher für Geld machst, als Schülerjob bezeichnen. Bei einem Ferienjob für Jugendliche geht es, wie es der Name ja schon sagt, dann darum, nur in den freien Tagen zu arbeiten. Hier gelten auch wieder ein bisschen andere Regelungen, als wenn du etwa vor oder nach dem Unterricht noch arbeitest. Was genau es zu beachten gibt, findest du in den folgenden Artikeln: