Butter vs. Margarine: Was wirklich gesünder ist!

Manche schwören auf Butter, andere feiern Margarine – aber welche ist gesünder? Wir haben das überraschende Ergebnis!

Butter vs. Margarine: Du errätst nie, was gesünder ist!
Butter oder Margarine? Wir helfen bei der Entscheidung!

Butter und Margarine – ein ewiger Kampf! Die einen schwören auf ersteres, was aus Kuhmilch hergestellt wird. Die anderen setzen auf pflanzliche Margarine und bestehen darauf, dass diese gesünder sei.

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Nur so viel vorweg: Zu den fünf gefährlichsten Lebensmitteln zählen beide nicht. Aber tatsächlich ist eins von beiden gesünder – von einem bestimmten Standpunkt aus betrachtet. Wollen wir dir nun die Butter vom Brot nehmen? Du wirst überrascht sein!

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Was unterscheidet Butter und Margarine?

Auf den ersten Blick ist kaum ein Unterschied zwischen Butter und Margarine auszumachen: Beide sind cremig, gelb und lassen sich auf Brot und andere Dinge streichen.

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Tatsächlich unterscheiden sie sich in ihren Bestandteilen! Butter ist ein Beiprodukt der Milch, hauptsächlich von Kühen. Durch das Buttern des von der Milch abgeschöpften Rahms entsteht eine reichhaltige, halbfeste Form, die als Fett zum Backen oder Kochen verwendet werden kann. In der Küche kaum noch wegzudenken, wird Butter nachgesagt, nicht sonderlich gesund zu sein. Auf der einen Seite ist sie eine gute Kalzium- und Vitaminquelle, enthält aber auch viele gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen.

Dagegen wird Margarine oftmals als die „gesunde Alternative“ zu Butter vermarktet. Das stimmt so aber nur bedingt! Die erste Margarine war bspw. alles andere als gesund und wurde vom französischen Chemiker Hippolyte Mège-Mouriès erfunden. Damals bestand sie aus Milch und Ringertalg und war ein billiger Butterersatz. Die meisten Margarinen sind heutzutage vegan, enthalten aber teilweise auch noch Milch!

 

Was ist nun gesünder?

In Margarine finden sich hauptsächlich Pflanzenöl, Wasser, Salz und Emulgatoren. Margarine muss einen Mindestfettgehalt von 80% aufweisen, andernfalls gilt es als Brotaufstrich. Dadurch ist sie nicht unbedingt fettärmer als Butter. Allerdings können sich die Fettarten unterscheiden: In Butter finden sich gesättigte Fettsäuren, die mit tierischem Eiweiß in Verbindung gebracht werden. Früher enthielten Margarinen dagegen künstliche Transfette, die in Pflanzenölen vorkommen können. Diese wurden chemisch verändert, damit sie auch bei Zimmertemperatur festbleiben und wurden mit einem höheren Risiko für Herzkrankheiten in Verbindung gebracht. In den letzten Jahren wurden diese Transfette aus dem Verkehr gezogen.

 

Was ist nun gesünder? Tatsächlich ist die Antwort nicht ganz eindeutig. Fakt ist: Butter enthält mehr schädliche Fette als Margarine, dafür allerdings auch nützliche Nährstoffe. Margarine hat teils sehr unterschiedliche Inhaltsstoffe, ein Etikett auf „die“ Margarine zu setzen, ist also ziemlich schwierig. Die Waage geht also eher Richtung Butter, bei der man eben weiß, woran man ist! Wer keine tierischen Produkte essen möchte oder laktoseintolerant ist, hat mit der Margarine eine tendenziell gute Alternative – sollte aber nicht nur auf den Markennamen achten, sondern auch auf die Rückseite, wenn die Gesundheit eine Rolle bei der Ernährung spielt.