TikTok: US-Chef tritt zurück – was bedeutet das?

Trump wirft den chinesischen App-Betreibern schon seit Monaten Spionage vor. Dieser Streit führte jetzt sogar dazu, dass der TikTok-Chef in Amerika gekündigt hat. Was heißt das nun für die App?

TikTok: US-Chef tritt zurück – was bedeutet das?
Allein in den USA wurde TikTok rund 175 Millionen Mal heruntergeladen.
 

Neue Entwicklungen im TikTok-Streit

Täglich gibt es News über die beliebte Video-App, die US-Präsident Donald Trump in den USA verbieten will. Trump hatte TikTok eine Frist von 90 Tagen gesetzt: Bis dahin muss Bytedance, die chinesische Muttergesellschaft der App, einen amerikanischen Käufer finden. Im Gespräch war das Software-Unternehmen Microsoft. Konkret muss der Verkauf bis zum 15. September stattfinden. Das wäre schon bald...Der Präsident begründet den Schritt damit, dass TikTok ein großes Sicherheitsrisiko darstelle und Daten von US-Nutzern an China weitergeben würde. Kommt es zu keinem Verkauf, könnte die beliebte Social Media-App in Amerika verboten werden! Die Folgen wären nicht auszumalen: Für berühmte TikTok-Stars wie Charli D'Amelio, Loren Gray und Addison Rae würde es wahrscheinlich das Karriere-Aus bedeuten. Es gab sogar schon Gerüchte, dass Noah Beck deshalb TikTok verlässt.

 

TikTok: Jetzt kündigt US-Chef Kevin Mayer

Einen Schlussstrich gezogen, hat der amerikanische Chef der TikTok-App – Kevin Mayer. Nach gerade mal drei Monaten im Amt hat er gekündigt. Grund dafür soll der Streit um die App sein. Doch was bedeutet seine Kündigung? Steht es um die Verhandlungen etwa so schlecht? In einer Mitteilung von TikTok heißt es, dass die Position von Mayer durch die aktuellen Entwickelungen eine neue Bedeutung bekommen hätte, die ursprünglich so nicht geplant war. Fest steht: Die Betreiber kämpfen weiterhin darum, dass die App bleiben kann. Der chinesische Mutterkonzern hat Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht. Der Konflikt schlägt echt immer höhere Wellen ...

 
 

Video-App: Wie geht es weiter?

Bytedance streitet die Vorwürfe nach wie vor ab. Nach der Ansage von Trump hatte sich auch die TikTok-Direktorin Vanessa Pappas zu Wort gemeldet und versichert, dass die App "nirgendwohin gehe". Schließlich habe die Social Media Plattform viele Arbeitsplätze in Amerika geschaffen. Außerdem versicherte sie, dass alles getan wird, um die Privatsphäre und Sicherheit der User zu schützen! Hoffen wir das Beste!

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