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Geht auch ganz einfach:

Hunde und Katzen: Insekten füttern statt Fleisch

Umweltbewusste Haustierhalter*innen füttern ihre Hunde und Katzen nun mit Insekten. Warum das super, aber noch nicht massentauglich ist.

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Hunde und Katzen: Insekten füttern statt Fleisch
Insekten statt Fleisch für unsere Haustiere?
 

So schädlich ist das Tierfutter für die Umwelt

Nachhaltige Ernährung ist auch bei Hund und Katze ein Thema für viele Halter*innen der süßen Tiere. Während Hunde Allesfresser sind, sind die kleinen Stubentiger tatsächlich auf das tierische Protein angewiesen und können nicht vegetarisch oder gar vegan ernährt werden.

AUCH INTERESSANT:

Tatsächlich ist die Haltung von Hunden und Katzen umwelttechnisch problematisch – wie eine Studie der TU Berlin zeigt, die den CO2-Fußabdruck eines Hundelebens gemessen haben. Ganze 8,2 Tonnen CO2 stößt demnach ein 15 Kilogramm schwerer Hund im Laufe von 13 Lebensjahren aus.Das entspricht 13 Hin- und Rückflügen aus Berlin nach Barcelona oder fast der Menge, die bei der Produktion eines Luxusautos der Mittelklasse emittiert wird“, so Prof. Dr. Matthies Finkbeiner. Besonders problematisch ist dabei das Hundefutter, das meist aus Massentierhaltung gewonnen wird. „Das Fleisch für die Hundemittelproduktion kommt wohl weder vom Biohof in der Uckermark noch von den bayerischen Almwiesen“, sagt der Professor weiter. Doch eine Alternative zu fleischhaltigem Futter könnte die Lösung sein: Insekten!

 
 

Insektenfutter als Alternative

Der Vorteil von Insekten: Ihre kommerzielle Aufzucht ist weniger umweltschädlich als Viehzucht, da sehr viel weniger Wasser und Boden gebraucht wird. Weiterhin können die Tiere das Futter, das einen hohen Gehalt an Proteinen, Fetten, Ölen und Vitaminen hat, unbedenklich verzehren. „Insektenproteine können, wenn sie zu einem vollwertigen Tierfutter verarbeitet werden, zu nahrhaften und schmackhaften Produkten beitragen, die auch ökologisch nachhaltig sein können“, sagt Nicole Paley, stellvertretende Geschäftsführerin der Pet Food Manufacturers Association. Bis 2030, so schätzt die niederländische Rabobank ein, wird der Markt für Tiernahrung um das 50-fache ansteigen – doch aktuell ist die Fleischalternative für unsere Haustiere noch recht kostspielig. Bei Fressnapf kosten 4x60 Gramm Insektenmix 10,99 €. Ofrieda verkauft eine 5-Kilogramm-Packung Hundefutter mit Insekten für 34,95 €. Man kann davon ausgehen, dass die Preise sich anpassen – wenn die Nachfrage steigt. Laut einem Bericht von PROtelINSECT von 2016 befürworten rund 70 Prozent der befragten Tierhalter*innen eine Fütterung mit Insektenproteinen.

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