Weitere Rassismus-Vorwürfe gegen „Riverdale“ 

Nach Vanessa Morgan, Ashleigh Murray und Asha Bromfield schildert nun auch Peaches’N Cream-Darstellerin Bernadette Beck ihre negativen Erfahrungen am „Riverdale“-Set.

 

Weitere Rassismus-Vorwürfe gegen „Riverdale“ 
Bernadette Beck spielt seit der 3. Staffel die fiese Peaches ‘N Cream, die zur Girl-Gang „Pretty Poisons“ gehört
 

„Riverdale“: Drehabbruch, Missbrauchsvorwürfe, Rassismus-Kritik

Die Hit-Serie „Riverdale“ hatte in den letzten Monaten mit jeder Menge Schwierigkeiten zu kämpfen. Erst mussten die Dreharbeiten aufgrund der Corona-Pandemie noch vor Fertigstellung der 4. Staffel abgebrochen werden.  Dann wurden gleich mehrere Cast-Mitglieder mit schweren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert, woraufhin sich Cole Sprouse komplett aus den sozialen Medien zurückzog. Und letztendlich mussten die Macher der Hit-Serie sich auch noch mit Rassismus-Kritik aus den eigenen Reihen auseinandersetzen: Toni-Topaz-Darstellerin Vanessa Morgan klagte an, sich aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert zu fühlen. „Ich habe es satt, als flacher Sidekick für weiße Hauptrollen benutzt zu werden. Oder nur aus Gründen der Diversität für ein Image benutzt zu werden, ohne wirklich Teil der Show zu sein“, twitterte sie. 

 

„Riverdale“: Auch Bernadette Beck erhebt Vorwürfe

Nachdem ihre Kollginnen Ashleigh Murray und Asha Bromfield ihrer Frustration über den Mangel an Hintergrundgeschichten und Chancengleichheit ebenfalls öffentlich Luft gemacht hatten, meldet sich nun auch Bernadette Beck, die in der Serie die fiese Peaches ‘N Cream spielt, mit ihren negativen Erfahrungen am „Riverdale“-Set zu Wort. Gegenüber dem Magazin „Elle“ äußerte sie ihre Bedenken, lediglich angeheuert worden zu sein, um die Diversitäts-Quote zu erfüllen. Ihr Charakter habe nie eine richtige Geschichte bekommen und in vielen Szenen nur im Hintergrund gestanden, meist mit einzelnen Sätzen oder sogar ganz ohne eigene Dialoge. Richtige Anweisungen habe sie oft gar nicht bekommen und sich dadurch übergangenen und wie unsichtbar gefühlt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Genau wie Vanessa bemängelt Bernadette außerdem ihre Darstellung in der Serie: „Ich wurde grundlos in einem sehr schlechten Licht dargestellt. Und ich bin nicht die erste schwarze Schauspielerin, die am Set auftaucht, dort rumsteht, Kaugummi kaut und frech und gemein aussieht“. Das würde sich ihrer Meinung nach langfristig auch auf ihren Stand bei den Fans auswirken – im Gegensatz zu ihren weißen Co-Stars. Sie bekommen die ganze Sendezeit und haben eine starke Charakterentwicklung. Sie bauen ihre Anhängerschaft auf, generieren mehr Fans, verkaufen sich auf Conventions, und die Fans haben eine stärkere emotionale Bindung zu ihnen“, so die 26-Jährige.

 

„Riverdale“-Macher geloben Besserung

Bereits als die ersten Vorwürfe laut wurden, meldete sich „Riverdale“-Macher Roberto Aguirre-Sacasa zu Wort, entschuldigte sich und gelobte Besserung für die weiteren Staffeln. Wie sich diese innerhalb der Serie äußern werden, bleibt abzuwarten. Die Dreharbeiten zu den letzten drei Folgen der 4. Staffel und zur 5. Staffel sollen so schnell wie möglich fortgesetzt werden.

 

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