"Stranger Things": Dieser Charakter basiert auf einem verurteilten Serienkiller!

Eine krasse Wendung jagt die Nächste in der vierten Staffel von „Stranger Things“! Nun verrieten die Macher der Serie den düsteren Hintergrund einer der neuen Figuren …

Achtung: Dieser Artikel enthält Spoiler zur aktuellen 4. "Stranger Things" Staffel (Teil 1)!

Cast-Neuzugang Joseph Quinn verkörpert Metalhead Eddie Munson in der aktuellen Staffel Stranger Things
Cast-Neuzugang Joseph Quinn verkörpert Metalhead Eddie Munson in der aktuellen Staffel "Stranger Things" Foto: Netflix

Was ist dran an Eddie Munsons Mörder-Image?

Seit dem 01. Juli ist die komplette 4. Staffel von „Stranger Things“ auf Netflix. Die Macher der Serie, Matt und Ross Duffer, verrieten nun in einem Interview Details über den „Hellfire-Club“-Anführer Eddie Munson, die die Herzen von allen True-Crime-Junkies höherschlagen lassen.
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Irgendwas an dem Metal liebenden, drogendealenden Außenseiter mit Lockenmähne kam einigen "Stranger Things"-Zuschauer*innen verdächtig bekannt vor. Das ist kein Zufall, denn der Charakter des Publikums-Lieblings Eddie Munson basiert auf dem 1993 verurteilten Mörder Damien Echols. Dieser Fall wurde medial viel diskutiert, da, wie sich später herausstellte, ein Justizirrtum vorlag. Solange wir also geduldig auf Staffel 5 warten, die uns mit einer heftigen Änderung überrascht, ziehen wir uns gerne Sidefacts wie diesen rein.

Der Charakter Eddie Munson basiert auf zu Unrecht verurteiltem Mörder

"Wir wollten wirklich gerne einen Charakter, der ein Metalhead, Dungeons & Dragons-Fan und im Herzen ein echter Nerd ist. Aber von außen könnte man auch denken 'Dieser Junge ist wirklich gruselig'. So kam uns die Idee für Eddie", so Ross. Im Fall von Damien Echols, damals 18, hatte sich die Staatsanwaltschaft darauf versteift, dass es Verbindungen zwischen der Tat (ein dreifacher Mord) und Echols Leidenschaft für Stephen-King-Bücher und magische Rituale geben musste. Später konnte seine Unschuld bewiesen werden und er kam wieder frei. Auch Eddie wird von einigen Hawkins-Bewohner*innen zu Unrecht des Mordes beschuldigt, nachdem die Cheerleaderin Chrissy Cunningham in seinem Wohnwagen getötet wurde. Diese Verurteilung greift die sog. „Satanic Panic“ auf, die in den 80ern in den USA weit verbreitet war. Eine Massenhysterie, in der viele glaubten, dass satanistische Kulte Ritualmorde begehen würden. So ist dieser Charakter mit allem, was er durchmacht, mehr als spannend und zugleich ein Appell an uns alle, Menschen nicht nach ihrem Äußeren oder ihren Interessen zu verurteilen.

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