Ex-BTN-Star: Rollen-Absage wegen sexueller Orientierung

Man möchte meinen, dass bei einem Casting für eine Serie oder einen Film, vor allem Talent und die punktgenaue Ablieferung in die Entscheidung mit einfließen. Ein Fall bei dem Ex-"Berlin - Tag und Nacht"- Star Leroy Leone scheint zu beweisen, dass dem leider nicht so ist.

Ex-BTN-Star: Rollen-Absage wegen sexueller Orientierung
In “Berlin - Tag und Nacht", verkörperte Leroy Leone den Bösewicht Marc.
 

Ex-BTN-Star muss sich mit Anfeindungen auseinandersetzen

Leroy Leone steht schon länger in der Öffentlichkeit zu seiner Homosexualität und hat deswegen vor allem im Netz mit Beleidigungen und Bedrohungen zu kämpfen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, stellte die sexuelle Orientierung des ehemaligen "Berlin - Tag und Nacht"-Darstellers (hier findest du eine Übersicht, wie die BTN-Darsteller bei Instagram & Co heißen) nun auch ein Problem bei einem Casting dar. Leroy spricht in seiner Story von einer sehr bekannten Serie, verrät jedoch nicht ihren Namen und unterstreicht besonders, dass es sich dabei NICHT um "Berlin – Tag und Nacht" handle. 

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Leroy Leone bekam Rolle wegen seiner Homosexualität nicht

Auf Instagram berichtete der Schauspieler, wie er vor einiger Zeit für eine Hauptrolle in einer bekannten Serie vorgesprochen hatte. Sein Eindruck war, dass die Caster nach seinem Auftritt sehr zufrieden gewesen seien und sich schon sicher waren, dass Leroy Leone die Rolle bekommen würde. Vor ein paar Tagen, dann die Absage. Er war jedoch nicht über die Tatsache an sich betrübt, sondern viel eher die Begründung: "Meine persönlichen Interessen wären nicht mit der Rolle vereinbar, aber wenn eine Rolle gesucht wird, die dieselbe sexuelle Neigung wie ich 'verspüre', dann würden sie sich wieder melden." Diese Worte trafen den ehemaligen "Berlin - Tag und Nacht"- Darsteller natürlich sehr: "Das ist so eine sexistische und dumme Ausrede!" Was seine Schauspielerei mit seiner Homosexualität zu tun hat, versteht er nicht und er gibt zu: "Das sind so Tage, an denen ich mir wünschte, nicht schwul zu sein, weil man sich dann irgendwie verkehrt fühlt." Später bringt er noch ein Beispiel, das ziemlich extrem ist, aber seinen Punkt genau unterstreicht: "Wenn ich einen Mörder spiele, muss ich ja auch kein Mörder sein." Die sexuelle Orientierung sollte nie ein Grund sein, andere Menschen auszuschließen, denn jeder hat das gleiche Recht, glücklich zu sein und seine Träume erfüllen zu können!

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