Billie Eilish: Fans noch wütender nach Entschuldigung!

Lange schwieg die Sängerin, nun bezieht Billie Eilish zu den Vorwürfen in einer Insta-Story zum ersten Mal Stellung!

Billie Eilish äußert sich zu Rassismus-Vorwürfen
Nun spricht Billie Eilish Klartext zu den Rassismus-Vorwürfen!

Update: 23.06.2021

Das ging wohl nach hinten los! Nachdem Sängerin Billie Eilish gestern eine Entschuldigung per Instagram veröffentlichte, sah es kurz so aus, als sei die Welt für sie im Social-Media-Kosmos wieder in Ordnung. Kurz, wie gesagt. Leider war ihre Entschuldigung für manche Fans ziemlich schwach! Die Rassismus-Vorwürfe erklärte Eilish damit, dass sie ein Wort als Kind nachsprach, dessen Bedeutung sie nicht einmal kannte. Ihre „Quatschsprache“ würde sie schon seit ihrer Kindheit verwenden, ohne damit irgendeinen Menschen nachäffen oder verletzten zu wollen. Ihr Herz sei gebrochen, weil ihre Aktionen als rassistisch „interpretiert“ worden seien. Einige Fans sind nicht überzeugt: Das Wort, dass sie in einem Video nachsprach, sei eine sehr bekannte Beleidigung für Menschen aus asiatischen Ländern. Sie glauben ihr schlicht nicht, dass Eilish dieses Wort noch nie gehört haben soll. Manchen Fans fehlte es auch an einem klaren „Es tut mir leid“. Der Großteil der Entschuldigung würde sich auf sie konzentrieren und wie sie missverstanden worden sei – manche Fans verstehen das als Abwehrhaltung! Die Entschuldigung sei „schwach“, „voller Ausreden“ und „nicht ernstgemeint“ heißt es von einigen wütenden Fans.

Ursprüngliche News:

Billie Eilish konnte dieser Tage sicherlich keinen ihrer Social-Media-Accounts öffnen, ohne auf Unmengen von wütenden, verwirrten oder auch traurigen Fan-Kommentare zu stoßen. Erst wurde nämlich ihrem neuen Freund, Matthew Tyler Vorce, Rassismus und Homophobie vorgeworfen. Schnell wandte sich dann der Blick aber auch auf die Sängerin: Nachdem ein Videozusammenschnitt aufgetaucht war, der Eilish unter anderem dabei zeigte, wie sie scheinbar Menschen aus asiatischen Ländern imitierte, sammelten sich schnell Hasskommentare auf ihrem Account. Fast unter gingen dabei die Stimmen, die um eine Stellungnahme der Sängerin baten, irgendein Zeichen und Statement, das die Vorwürfe adressierte. Vor wenigen Stunden veröffentlichte Eilish nun das erhoffte Statement in ihrer Insta-Story.

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„Es tut mir leid“

Die Story der Sängerin besteht aus einem längeren Text, in dem Eilish auf die Vorwürfe der letzten Tage eingeht. Sie schreibt: „Ich liebe euch Leute und viele von euch haben mich gebeten, [die Vorwürfe gegen mich] zu adressieren und das ist auch etwas, was ich adressieren MÖCHTE, weil ich als etwas gelabelt wurde, das ich nicht bin.“ Die Sängerin beschreibt weiter, dass es sich bei dem Videozusammenschnitt um Cuts aus Videos handelt, die sie „mit 13 oder 14“ aufgenommen habe. In einem Fall habe sie ein Wort per Lip-Synch nachgesprochen, dass ihr überhaupt nicht bekannt gewesen sei, weil „niemand es aus meiner Familie in meiner Gegenwart nutzte“. Bei diesem Wort handelt es sich um ein Schimpfwort gegen Menschen aus asiatischen Ländern.Unabhängig meiner eigenen Ignoranz und Jugend zu dieser Zeit, entschuldigt das in keinster Weise, dass es verletzend war und das tut mir leid.

Das andere Video, auf dem sie ihre Stimme verstellt, was manche als Nachäffung von Menschen aus asiatischen Ländern interpretierten, erklärt sie in der Story so:Das bin ich mit einer quatschigen, erfundenen Stimme. Das ist etwas, womit ich als Kind begann und was ich mein ganzes Leben lang tat, wenn ich zu meinen Haustieren, meinen Freund*innen und meiner Familie sprach, es ist absolutes Quatschgerede und in KEINER Weise ist es eine Imitation von irgendeiner Person oder irgendeiner Sprache.

 
 

„Es bricht mein Herz“

Es sei egal, wie andere ihre Videos interpretieren würden, so oder so habe sie nie jemanden mit ihren Taten verletzten wollen.Es bricht mein Herz, das [diese Taten] nun in einer Art und Weise gelabelt werden, die andere Menschen verletzen.“ Sie habe nicht nur immer an den Kampf für „Inklusion, Freundlichkeit, Toleranz und Gleichberechtigung“ geglaubt, sondern ihre Plattform auch genau dafür genutzt. „Wir alle müssen weiter miteinander reden, zuhören und lernen. Ich höre euch und ich liebe euch.