Selena Gomez Film: Assistentin über Depression "Sie wollte nicht mehr leben"

In ihrer Doku "Selena Gomez: My Mind & Me" gibt die Sängerin ihren Fans einen Einblick in die bisher tiefsten Momente ihres Lebens.

Selena Gomez Film: Assistentin über Depression Sie wollte nicht mehr leben
"Selena Gomez: My Mind & Me" könnt ihr bei AppleTV+ anschauen Foto: Jon Kopaloff / Getty Images

Selena Gomez: So privat wie noch nie

Die Doku beginnt mit einer emotionalen Szene: Selena ist in den Vorbereitungen ihrer Revival-Tour doch nach der letzten Probe kann sie einfach nicht mehr und bricht in Tränen aus: "Es ist einfach sch***e, es sieht so schlecht aus. Ich habe keine Ahnung, was zum Teufel ich überhaupt mache. Es fühlt sich von Anfang an so an. Die Stimme, die in meinen Kopf kommt, sagt: 'Das hast du verpasst', 'das war schlecht' und du bekommst einen Blick auf dich auf dem Bildschirm: 'Wow, das sieht verdammt beschissen aus'" sind nur ein paar der Selbstzweifel, die Selena äußert.
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Sie fügt hinzu: "Es saugt das Leben aus mir heraus und ich will nicht auftreten. Der Druck ist einfach überwältigend, weil ich mein Bestes geben will und das tue ich nicht." Ihr Team schafft es, sie wieder etwas aufzubauen, sie beginnt die Tournee und begeistert ihre Fans. Doch sie kann ihre Tour nicht durchziehen…

Selena Gomez: "Ich will nicht mehr leben"

Nach 55 Shows müssen die restlichen Konzerte ihrer Tour abgesagt werden. Ihre Assistentin erzählt: "An einem Punkt sagte sie: 'Ich will nicht mehr leben. Ich will nicht leben.' Und ich sagte: 'Warte, was?' Und es war einer dieser Momente, in denen man ihr in die Augen sieht und da ist nichts. Es war einfach pechschwarz." Und auch ihre Freundin Raquelle war in diesem Moment sehr besorgt: "Ich erinnere mich nur daran, dass es sehr chaotisch war und sie all diese Stimmen hörte. Sie wurden lauter und lauter und lauter. Das hat eine Art psychotischen Ausbruch ausgelöst."

Selena Gomez: "Wann werde ich endlich gut genug sein?"

Einer der Ausschläge für den mentalen Zusammenbruch und ihre Ängste könnten die Medien und vor allem Paparazzi sein, denn in Einblendungen sieht man immer wieder, wie Selena von diesen bedrängt wird und ihr Fragen zu Justin Bieber gestellt werden. Zu Beginn der Doku sagte die Sängerin noch: "Wann werde ich endlich gut genug sein, wenn ich allein bin und niemanden brauche, mit dem*der ich in Verbindung gebracht werde?" – und spielt damit auf genau solche Situationen wie diese an. In dieser schweren Zeit standen ihr Familie und Freund*innen immer bei und mittlerweile geht es ihr zum Glück wieder besser.

Wenn du merkst, dass es dir durchgängig schlecht geht, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu suchen. Bei akuten Situationen und Krisen kannst du dich bei einem Krisendienst in deiner Nähe melden. Auch die kostenfreie Telefonseelsorge steht bei akuten Problemen jederzeit zur Verfügung unter der 0800 / 111 0 111

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