Neue Studie: Klima-Apokalypse wird unwahrscheinlicher, wenn...

Eine neue Studie ergab, dass das Ziel vom Pariser Klimaabkommen noch immer erreichbar ist.

Neue Studie: Klima-Apokalypse wird unwahrscheinlicher, wenn...
Steht die Welt doch nicht vor dem Ende? Foto: borchee / iStockphoto

Sturmfluten, Orkane, Hitzeperioden – die teils apokalyptischen Zukunftsprognosen der Wissenschaft beim Thema Klimawandel begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Um die Schäden, die uns in der Zukunft erwarten, zu begrenzen oder gar ganz abzuwenden, wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen, nach dem die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 – vorzugsweise 1,5 Grad – Celsius begrenzt werden soll.

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Eine neue Studie der University of Colorado kam nun zu dem Ergebnis, dass dieses Ziel, von dem einige Forscher*innen schon fürchten, es würde niemals erreicht werden, tatsächlich noch in Reichweite ist! Und nicht nur das: Die Worst-Case-Szenarien, vor denen Klimaforscher*innen seit Jahren warnen, sind laut der Studie so nicht mehr plausibel. Das heißt allerdings nicht, dass alles gut ist …

Studie untersuchte über 1.000 Szenarien

Die Studie betrachtete insgesamt 1.311 Klima-Szenarien, die von der Klimaforschungsgemeinschaft erstellt wurden, um die mögliche Zukunft unseres Planeten zu erforschen, zu planen und zu untersuchen, wie sich die verschiedenen Faktoren (wie Klimapolitik und Treibhausgasemissionen) entwickeln würden. Sie verglichen die Szenarien mit den prognostizierten Wachstumsraten der Kohlendioxidemissionen fossiler Brennstoffe und der Industrie im Zeitraum 2005 bis 2050. „Diese Szenarien stellen dar, welche Zukunftsaussichten plausibel sind, wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen und die Länder die von ihnen bereits angekündigten klimapolitischen Maßnahmen zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen ergreifen", heißt es von der Universität.

Deswegen sind die Wort-Caste-Szenarien weniger plausibel

Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass die damals prognostizierten Worst-Case-Szenarios weniger realistisch sind – die Erwärmung des Planeten wird aufgrund der geringeren Emissionen niedriger ausfallen, als bisher angenommen wurde. Dass das nur in Teilen eine gute Nachricht ist, ordnen die Forscher*innen allerdings gleich mit ein: Die Plausibilität ist gesunken, weil die Szenarien vor mehr als einem Jahrzehnt (2005) aufgestellt wurden. Statt durchzuatmen, müsse man ganz anderes tun, so einer der Forscher, Roger Pielke Jr.: „Die Szenarien müssen häufiger aktualisiert werden. Die Forscher*innen verwenden vielleicht ein Szenario von 2005, aber wir brauchen eine Perspektive für 2022.

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