Für tot erklärter Mann wacht bei Autopsie auf

In einem spanischen Gefängnis wurde ein Mann von drei verschiedenen Ärzten für tot erklärt. Kurz vor seiner Autopsie wachte er plötzlich auf …  

Für tot erklärter Mann wacht bei Autopsie auf
In der Leichenhalle aufwachen? Ein spanischer Insasse musste diesen Horror durchleben! Foto: iStock/tiero

Mann wird im Gefängnis fälschlicherweise von drei Ärzten für tot erklärt

Diese Geschichte ist eine absolute Horror-Vorstellung, aber wahr: In einem spanischen Gefängnis waren die Mitarbeiter*innen vor einigen Jahren ziemlich überrascht. Ein Gefangener, der von drei verschiedenen Ärzten für tot erklärt wurde, wachte kurz vor seiner eigenen Autopsie einfach auf! 

Der damals 29-Jährige Gonzalo Montoya Jiménez saß wegen Raubes im Hochsicherheitstrakt des Asturias Central Penitentiary, wo er am 7. Januar 2018 unansprechbar in seiner Zelle aufgefunden wurde. Da keine Lebenszeichen festgestellt wurden, erklärten ihn zwei Ärzte der Einrichtung für tot. Eine Stunde später erschien auch ein forensischer Arzt, der ihn zum dritten Mal für tot erklärte. Es wurden keine Hinweise auf Gewalt gefunden und nur kurze Zeit später kam alles anders … 

Für tot erklärter Mann wacht kurz vor seiner Autopsie wieder auf – Fall bis heute ungelöst

Der gefangene Mann wurde also in einem Leichensack vom Gefängnis in die Leichenhalle eines Krankenhauses gefahren. Plötzlich hörten die Patholog*innen ein komisches Geräusch: ein Schnarchen aus dem Leichensack!

Doch erst später im Leichenschauhaus bemerkten Expert*innen, dass etwas schiefgelaufen sei. Zu diesem Zeitpunkt hat der Gefangene übrigens schon eine Weile in der Kühlung verbracht, um seinen Körper besser zu erhalten, und hatte Stellen auf der Haut markiert, wo das Skalpell bei der Autopsie einschneiden sollte. Als die forensischen Ärzte Geräusche aus dem Leichensack hörten, sahen sie nach und mussten feststellen, dass Montoya gar nicht tot war! Der Insasse wurde dann in ein anderes Krankenhaus gebracht, um sich von diesem Vorfall zu erholen. Bis heute ist unklar, wie diese Fehldiagnosen passieren konnten. Am Tag vor diesem Vorfall berichtete Jiménez bereits, dass er sich krank fühle. Sein Körper wies wohl Anzeichen auf Blausucht auf, das sind lila Verfärbungen auf der Haut, die von einer Sauerstoff-Unterversorgung im Blut kommen, in Kombination mit Totenstarre. Im Krankenhaus vermuteten Ärzte Starrsucht, dort verfällt der Körper in eine Art Trance und man verliert das Bewusstsein. 

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