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China-Studie entlarvt: Wetter von Regierung gesteuert

Das Wetter manipulieren zu können klingt wie aus einem Film – doch in China scheint das schon Realität zu sein, wie eine Studie zeigt

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China – Studie entlarvt: Wetter von Regierung gesteuert
Für die Feierlichkeiten des 100-jährigen Jubiläums der kommunistischen Partei soll das Wetter in Beijing gesteuert worden sein!
Inhalt
  1. Cloud-Seeding Technik längst Realität
  2. In China möglich: Schönes Wetter auf Wunsch
  3. Nur der Anfang – vom Ende?
 

Cloud-Seeding Technik längst Realität

Klingt, wie aus einem Film – ist aber Realität: Das Wetter ist schon längst mehr als nur vorhersehbar. Es ist manipulierbar.

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Dabei handelt es sich um das sogenannte Cloud-Seeding. Bei dem Prozess werden Chemikalien, wie kleine Partikel von Silberiodid in den Wolken freigesetzt – etwa mit Raketen.

Die Wasserpartikel in der Wolke binden sich daran, bis die Tropfen zu groß werden und Regen entsteht. Und genau diesen Trick hat China im vergangenen Sommer wohl angewendet, wie eine Studie der Tsinghua Universität von Beijing im Environmental Science Journal veröffentlichte.

 

In China möglich: Schönes Wetter auf Wunsch

Für eine Feierlichkeit der kommunistischen Partei am 1. Juli 2021 zum 100-Jährigen Bestehen wurden zehntausende Zuschauer*innen am Tiananmen Square in Beijing für eine große Parade erwartet. Bei so einem wichtigen Fest wäre es natürlich super, wenn schönes Wetter wäre, dachte sich die Regierung! Gesagt, getan!

Die Untersuchung der Universität behauptet, dass Stunden vor Beginn der Parade die Cloud-Seeding-Maßnahmen eingesetzt wurden, um Regenwolken vor der Parade zum Abregnen zu bewegen und den Smog der Millionen-Metropole zu verringern.

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Die South China Morning Post berichtet von eindeutigen Belegen, dass eine Wetter-Manipulation stattgefunden habe. Dazu gehören laut dem untersuchenden Wissenschaftler Wang Can, dass am Vorabend der Feierlichkeiten der Regierung eine zwei Stunden lange Cloud Seeding Operation stattgefunden habe.

Dies würde durch Zeug*innen, die Raketen beobachtet hatten, bestätigt.

Ganz ausgereift scheint die Technik aber noch nicht zu sein: Zwar war am Tag der Regierungs-Feier die Luft-Qualität besser, aber dennoch gab es kleine Regenschauer. Noch nicht perfekt, die Technologie an sich ist aber unbestritten. 

 

Nur der Anfang – vom Ende?

Tatsächlich soll China bereits seit Jahren an der Technologie zur Wetterkontrolle arbeiten, um nicht nur Groß-Events vor schlechtem Wetter zu schützen – sondern eben auch um die Landwirtschaft zu unterstützen. Regen auf Wunsch oder heftige Regenfälle, die die Ernte zerstören könnten, verhindern? Das könnte sehr hilfreich für Landwirt*innen sein.

Bis 2025 will die chinesische Regierung ein Wetter-Kontroll-System eingerichtet haben, dass auch Hagel verhindern soll.

Und nicht nur für China könnte die Technologie hilfreich sein. Angesichts des Klimawandels könnte die Wetter-Manipulation vielen Krisenregionen helfen. Auch wenn das sehr praktisch klingt: Expert*innen weltweit warnen vor möglichen Folgen der Wetter-Manipulation, die jetzt noch nicht absehbar seien.

 

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