Netflix: Schwere Vorwürfe gegen Jeffrey Dahmer-Serie

Die Netflix Serie „Dahmer“ befasst sich mit den grausamen und wahren Taten des Serienmörders Jeffrey Dahmer. Nun erheben die Familien der Opfer schwere Vorwürfe gegen die Serie.

Netflix: Schwere Vorwürfe gegen Jeffrey Dahmer-Serie
Evan Peters spielt den Serienmörder Jeffrey Dahmer in der neuen -Serie Foto: Netflix
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“Dahmer“-Serie: Zu grausam?

True Crime-Stories sind bei vielen beliebt. Da ist es kein Wunder, dass die neue Netflix-Serie „Dahmer – Monster: Die Geschichte von Jeffrey Dahmer“, die die wahre Geschichte eines Serienmörders erzählt, es direkt auf Platz 1 der Netflix-Charts schaffte. Erste Reaktionen zeigen: Die Serie hat es in sich und scheut auch nicht vor grausamen Szenen zurück. Jetzt meldeten sich die Familien der Opfer von Jeffrey Dahmer zu Wort. Und sie erheben besonders schwerwiegende Vorwürfe gegen den Netflix-Hit.

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Jeffrey Dahmer: Der Kannibale von Milwaukee

Jeffrey Dahmer konnten insgesamt 16 von 17 gestandenen Morden nachgewiesen werden. Es ist bekannt, dass Dahmer seine Opfer unter Drogen setze, sie missbrauchte und sogar aß. Deshalb wird er auch als „Kannibale von Milwaukee“ bezeichnet. 

Die Familien der Opfer mussten Schmerzen erleiden, die kaum vorstellbar sind. Verständlich, dass die Serie auf sie traumatisierend wirkt. Doch das ist nicht der einzige Vorwurf, den sie gegen die Netflix-Serie erheben.

Die Familien der Dahmer-Opfer leiden erneut

Besonders eine Szene kommentierte ein Familienmitglied nun kritisch: Sie zeigt die Schwester eines von Dahmers Opfern, die vor Gericht einen psychischen Zusammenbruch erleidet. Dazu schrieb der Cousin der Schwester:„Ich sage niemandem, was er sich ansehen soll. Ich weiß, dass True Crime riesig ist. Aber wenn ihr euch wirklich für die Opfer interessiert: Wir sind wütend auf diese Serie. Wir werden wieder retraumatisiert und wofür?“ 

Außerdem stellte er die Frage, wie viele Serien, Filme oder Dokumentationen über Serienmörder es noch brauche. 

„Dahmer“-Produzenten: Haben sie gelogen?

Er sei zudem wütend, dass die Hinterbliebenden für die Serie keine Entschädigung bekommen würden. Ein harter Vorwurf, denn die Serienschöpfer betonten, dass die Würde der Opfer an erster Stelle stehe. 

Die Produzenten, darunter auch „American Horror Story“-Schöpfer Ryan Murphy, hatten sich vor der Produktion der Serie jedoch keine Erlaubnis bei den Familien eingeholt. Da stellt sich die Frage, ob die Familien und das Leid der Opfer bei der Produktion der Serie wirklich so im Fokus standen, wie sie behaupten. 

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