John Krasinski und Cailey Fleming über "Imaginäre Freunde": "Eine Einladung, zu dem zurückzukehren, was einen glücklich gemacht hat."

Ab 16. Mai startet "Imaginäre Freunde" in den deutschen Kinos. Wir haben im exklusiven BRAVO.de Interview mit Hauptdarstellerin Cailey Fleming und Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler John Krasinski unter anderem darüber gesprochen, ob und welche imaginären Freunde die beiden hatten. 👀

John Krasinski und Cailey Fleming über Imaginäre Freunde: Eine Einladung, zu dem zurückzukehren, was einen glücklich gemacht hat.
Cailey Fleming und John Krasinski mit einem ihrer imaginären Freunde Blue Foto: James Warren / FP / Imago
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In "Imaginäre Freunde" geht es, wie der Titel schon verrät, um imaginäre Freunde. Vielleicht hattest du in deiner Kindheit auch einen imaginären Freund? Doch was passiert mit diesen, wenn man erwachsen wird, das Leben einen einholt und dieser treue Begleiter langsam in Vergessenheit gerät? In „Imaginäre Freunde“ begeben sie sich zusammen mit Bea, einem jungen Mädchen, und ihrem erwachsenen Nachbarn Cal – die einzigen beiden Personen, von denen sie gesehen werden – auf eine aufregende Reise! Im exklusiven BRAVO.de Interview verraten John Krasinski und Cailey Fleming nicht nur, wer ihre imaginären Freunde waren, sondern auch, warum der Film nicht nur für Kinder ist! 👀

John Krasinski: Sein imaginärer Freund brachte ihn ins Filmbusiness!

Doch hatten Hauptdarstellerin Cailey Fleming und Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler John Krasinski selbst auch imaginäre Freunde? John Krasinski erzählt: "Ich hatte wirklich einen imaginären Freund – und wie uns dieser Film lehren wird, sind sie nie ganz verschwunden. Also, eigentlich habe ich immer noch einen imaginären Freund. Sein Name ist Sam Brace. Es gab eine Videothek am Ende unserer Straße und auf dem Weg zur Videothek haben wir immer so getan, als wären wir in einem Film. Und so waren wir in Actionfilmen. Wir waren ein furchterregendes Duo, das es mit vielen Bösewichten aufnahm. Wir haben in Horrorfilmen mitgespielt, und ich hatte noch nie einen Horrorfilm gesehen, also hatte ich keine Ahnung, was ein Horrorfilm beinhaltet. Also wählte ich einfach Werwölfe als de facto Bösewichte. Und wir haben ein paar ziemlich brenzlige Zeiten hinter uns gebracht, Sam und ich. Wir haben eine Menge durchgemacht."

Ob ihn diese Vorstellung, zusammen mit Sam in Filmen mitzuspielen, auch zur Schauspielerei gebracht hat? "Ich habe diese Geschichte meiner Frau erzählt, und als ich sie erzählte, dachte ich wirklich: 'Oh mein Gott, bin ich deshalb in die Filmbranche gegangen? Weil Sam und ich die ganze Zeit über Filme nachgespielt haben?' Es ist möglich. Es ist vielleicht die Wahrheit." Cailey hingegen hatte nie einen imaginären Freund und bereut es jetzt sogar: "Ich hatte nie einen IF. Aber ich will einen, weil ich auch so eine Geschichte erzählen können möchte. Ich liebe diese Geschichte."

John Krasinski: "Die Kindheit ist etwas, das man nie loslassen muss."

Und der Film ist nicht – wie man zunächst vielleicht vermuten würde – nur für Kinder, sondern ganz besonders für Erwachsene, wie John erklärt: "Ich hoffe, dass jeder den Film aus demselben Grund anschaut, aus dem ich ihn geschrieben habe, nämlich als Einladung, zu dem zurückzukehren, was einen glücklich gemacht hat. Dass man, egal wie man ist, nie zu alt ist, um noch ein Kind zu sein. Sie [Cailey] spielt und verkörpert auf brillante Weise den Grund, warum ich den Film gemacht habe. Nämlich ein kleines Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, das sich entscheiden muss, ob es die Kindheit loslassen will oder nicht. Am Ende des Films erkennt man aber hoffentlich, dass die Kindheit etwas ist, das man nie loslassen muss. Dass sie immer da ist, direkt hinter einem. Und dass all die Dinge, die einen glücklich gemacht haben und die eine dazu inspiriert haben, die Person zu werden, die man ist, immer noch da sind. Man kann sich umdrehen und deine imaginären Freunde und all deine Fantasie warten genau dort auf dich – und auf diese Weise kannst du die Welt verändern."

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