10 Dinge, die du übers Modeln wissen musst!

10 Dinge, die du übers Modeln wissen solltest

Du willst dich bei GNTM bewerben? Träumst davon, Model zu werden? Hier gibt's alle wichtigen Facts zum Traumjob "Model": Diese 10 Dinge solltest du unbedingt wissen!

 

1. Die Bewerbung

Wenn du dich als Model bewerben willst, suchst du dir am besten als allererstes eine Modelagentur aus. Wichtig ist, dass sie seriös ist. Also auf keinen Fall Unterwäschefotos von dir verlangt oder viel Geld, um in eine Kartei aufgenommen zu werden. Optimal wäre es, wenn die Agentur im Verband lizenzierter Modellagenturen in Deutschland (VELMA, www.velma-models.de) ist. Jede Agentur hat verschiedene Bewerbungsanforderungen, die sie auf ihren Homepages genau erläutern.

 

2. Die Agenturen

Das sind die 3 besten Modelagenturen weltweit: 1. "IMG"! Dort sind Models wie Gigi Hadid, Kate Moss oder Karlie Kloss unter Vertrag. Auf Platz Nr. 2 kommt "Women Management"; Toni Garrn oder Agyness Deyn sind bei dieser Modelagentur. Die drittbeste Agentur weltweit ist "Next Models", dort werden vermehrt auch Influencer, Schauspieler oder Musiker unter Vertrag genommen. Dort sind beispielsweise Alexa Chung oder Lana Del Rey.

In Deutschland sitzen die meisten und auch besten Agenturen in Berlin, Hamburg, München oder Düsseldorf. Zu den deutschen Top-Agenturen zählen: "AM Modelmanagement" (Dormagen), "iconic management" (Hamburg), "Mega Models" (Hamburg und Berlin), "izaio" (Berlin), "Louisa Models" (München).

 

3. Das richtige Model-Alter

Carmen hatte ihr erstes Covershooting als sie 15 Jahre alt war
Carmen  dell Orefice hatte ihr erstes Covershooting als sie 15 Jahre alt war und ist mit 87 Jahren noch immer als Model tätig.

Die meisten Models fangen schon im Alter von 14,15 oder 16 an. Doch eine feste Richtlinie gibt es hier nicht. Viele beginnen ihre Model-Karriere auch wesentlich später! Gerade heutzutage gibt es kein "zu alt" für Model. Das älteste, aktive Model - die Amerikanerin Carmen Dell’Orefice - ist beispielsweise 87 Jahre und wurde mit 85 Jahren so oft gebucht wie nie zuvor. Wow!

 

4. Keiner ist perfekt

Die makellosen und fehlerfreien Modelfotos sind nicht so real wie sie scheinen. ALLE Bilder werden nämlich bearbeitet und retuschiert, was das Zeug hält. Die meisten Modelbilder sind bis zu 50 Prozent bearbeitet. Und das so aufwendig, dass die Bearbeitung länger dauert, als das Foto selbst zu schießen!

 

5. Die perfekten Model-Maße

Die bildhübsche Amerikanerin ist das einzige Curvy Supermodel, das es 2017 unter die Top Ten der bestbezahlten Models der Welt geschafft hat.

Es heißt, ein Model muss mindestens 174 cm groß sein, um eine Chance zu haben. Die Idealgröße für weibliche Models liegt mittlerweile schon bei 180 cm. Doch das das nicht das Wichtigste ist und die berühmten Maße 90-60-90 auch nicht mehr so streng genommen werden, beweisen erfolgreiche Curvy Models wie die deutsche Angelina Kirsch oder die US-Amerikanerin Ashley Graham. Die ist das erfolgreichste Curvy Model der Welt und belegte im letzten Jahr Platz 10, der bestebzahlten Models der Welt (5,5 Mio US-Dollar).

Übrigens, das größte Model der Welt heißt Amazon Eve und ist 2,03 Metern.

 

6. Kein Glitzer & Glamour

Die Shootings laufen nicht so glamourös ab, wie man sich das vorstellt! Die Klamotten und Schuhe passen oft nicht, es ist viel zu kalt oder zu warm und es wird immer an einem herumgezerrt! Die Models müssen manchmal ewig in derselben unbequemen Pose verharren, bis der Fotograf endlich sein Bild hat.

 

7. Ein typischer Arbeitsalltag

Als Model muss man von Casting zu Casting rennen. Meistens vergehen Stunden, bis man endlich an der Reihe ist und muss dann innerhalb kürzester Zeit dem Kunden beweisen, dass man die Richtige ist. Häufig gibt es eine Konkurrenz von Tausenden Mädchen. Ganz schön hart!

Wenn dann endlich ein echter Job winkt, muss man als Model viel Geduld mitbringen. Oft beginnt der Arbeitstag schon um 7 Uhr und um 12 Uhr wird erst das erste Bild geschossen. Haare, Make-up, das richtige Outfit, das perfekte Licht: Alles muss erst mal gefunden werden und passen, bevor es richtig losgeht mit dem Shooting.

 

8. Die Bezahlung

Kendall Jenner war 2017 das bestbezahlte Model der Welt.

Die meisten Models werden nicht reich! Am Anfang einer Modelkarriere werden die Jobs häufig sogar gar nicht bezahl. Meistens gibt es zunächst nur Test-Shootings um sein Model-Book mit Bildern zu füllen. Und wenn der erste bezahlte Job dann endlich ansteht, sind das nur Peanuts für die ganze harte Arbeit. Ein Model auf der Berliner Fashion Week beispielsweise bekommt für einen Job zwischen 0 und 150 Euro. Davon gehen meist noch 20-25 Prozent an die Agentur.

Nur die absoluten Ausnahmen werden in dieser harten Branche tatsächlich Millionäre! Das sind die bestbezahltesten Models 2017: 1. Kendall Jenner, (22 Mio US-Dollar), 2. Gisele Bündchen (17,5 Mio US-Dollar) 3. Chrissy Teigen (13,5 Mio US-Dollar) 4. Adriana Lima (10,5 Mio US-Dollar), 5. Gigi Hadid (9,5 Mio US-Dollar).

 

9. Richtige Ernährung

Nein, Models essen nicht etwa Taschentücher oder Watte! Aber Fakt ist, dass das Kapital der Models ihre Körper sind. Deshalb sollten sich Models gesund ernähren - Vollkornbrot, Salat und Gemüse, Putenfleisch etc. - viel Wasser trinken und relegmäßig Sport treiben. Wer sich runterhungert, der gefährdet nicht nur seine Gesundheit extrem, sondern kann auch kaum den stressigen Model-Alltag bewältigen.

 

10. Es gibt eine Model-Beratung

Es gibt auch Stellen, bei denen du dich beraten lassen kannst. Zum Beispiel der Schweizer "Fairplay Model-Berufsverband", dort wirst du eingehend beraten und informiert. Allerdings kostet die Mitgliedschaft 79 CHF (ca. 69 Euro) im Jahr.

Du willst bei GNTM mitmachen? Das sollest Du vor dem Casting wissen!