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Geht auch ganz einfach:

DSDS: Kandidat Max Hatton erhebt schwere Fake-Vorwürfe gegen RTL-Show

Max Hatton durfte bei DSDS ziemlich viel Kritik einstecken. Als Rache veröffentlicht er jetzt einen Diss-Track für die Jury und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber der RTL-Show. 

DSDS: Kandidat Max Hatton erhebt schwere Fake-Vorwürfe gegen RTL-Show
Aus Rache an der DSDS-Jury veröffentlicht Max Hatton heute einen Diss-Track mit dem Titel "Untergang".
 

Nach DSDS-Auftritt: Max Hatton veröffentlicht Diss-Track gegen Jury 

Max Hatton hat mit seinem Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" 2021 polarisiert. Er musste von Dieter Bohlen, Mike Singer und Maite Kelly ziemlich viel Kritik für seinen Auftritt einstecken. Alles endete mit einer krassen Auseinandersetzung zwischen Max und der Jury. Das will der Teilnehmer nicht auf sich sitzen lassen und beschließt endgültig zu kontern – mit einem Diss-Track. "Dieses Projekt ist zu einem Herzstück geworden. Ich habe mir natürlich etwas anderes als meinen ersten Track vorgestellt, aber in mir steckte so viel Wut, das musste ich rauslassen. Es ist 100% Realtalk und das sollten alle hören. Ich erwarte natürlich auch eine Antwort von den großen Giganten, die sich Jury nennen", erzählt Max im Interview mit BRAVO. Ein Diss-Track als Abrechnung mit der DSDS-Jury? Das hat bisher keiner gemacht, aber Max erhebt darüber hinaus noch schwere Vorwürfe gegenüber der RTL-Show … 

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Max Hatton: Schwere Vorwürfe gegen DSDS

Rebellische und außergewöhnliche Kandidaten sind bei DSDS keine Seltenheit. Vor allem in den Castings sehen Zuschauer oft Teilnehmer, die über die Stränge schlagen. Manchmal fragt man sich vor dem Fernseher, wie sowas sein kann. Max behauptet, dass in seinem Fall "alles von Anfang an geplant" und er als "Vorgabe hatte, krass zu polarisieren." Im Interview (s.u.) wirft er den Machern der Show vor, provoziert und absichtlich beleidigt worden zu sein. Dabei komme er viel schlechter weg, als die Jury. Im folgenden Interview findet ihr seine ausführlichen Anschuldigungen und auch ein Statement von RTL. 

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DSDS-Casting: Max Hattons Erfahrungen   

Was hat dich dazu bewegt, diesen Diss-Track zu machen? 
"Mich so darzustellen, als sei ich Deutschlands größte Quoten-Zicke, hat mir gar nicht gepasst und echt wütend gemacht. Es war von Anfang an geplant, dass ich gegen die Jury schieße und Aufruhr der Staffel bin. Mir wurde gesagt, wie ich mich hinstellen soll, was ich sagen soll, dass ich eher das Image von Désirée Nick haben und mehr Reality TV zeigen soll. Ich will den Juroren nichts unterstellen, aber es kam von Anfang an so rüber, als hätten sie genau gewusst, wer da kommt. Als hätte man mich zu Beginn in eine Rolle gesteckt, das haben mir auch andere Kandidaten erzählt."

Du hast Anweisungen bekommen, wie du dich zu verhalten hast? 
"Definitiv. Ich selber habe mich nicht für das Format beworben, sondern wurde über Instagram angeschrieben. Schon bei meinem Vorjurycasting hatte ich die Aufgabe krass zu polarisieren. Ich habe drei Songs vorbereitet, darunter zwei Langsame, die wollten sie gar nicht hören. Als ich „Let Me Love You“ von Mario gesungen habe, hieß es, dass ich langweilig sei. Also habe ich bei meinem zweiten Song eine Show hingelegt, die Antwort: Genau das suchen wir. Die haben diese Attitude aus mir rauszwingen wollen. An Board selber folgten dann viele Interviews, in denen man Szenen nachstellen und gefälschte Dialoge aufbauen sollte, während man mit jemandem spricht." 

Und was passierte vor der Jury? 
"DSDS hat alle meine Bild-, Video- und Tonrechte. (Anm. d. Red. Dies ist ein üblicher Vorgang bei TV-Sendungen) Die musste ich abgeben, was so viel bedeutet wie: Die können damit machen, was sie wollen. Alles, was gezeigt wurde, konnten sie so schneiden, wie es für sie am besten passt. Ich stand 45 Minuten bei der Jury, was gezeigt wurde, ist viel weniger. Natürlich wurden die ganzen Kommentare, warum ich so ausfällig wurde, nicht gezeigt. Des Weiteren wurde auch nicht gezeigt, wie beleidigend die Juroren sind. Bei meinem ersten Song „Black & Gold“ war es so, dass Majte Kelly heftige Kommentare zu meiner Rosenperformance abgegeben hat. Sie sagte: „Für mich war das ein Rosentod, ich hätte erwartet, dass Dieter sagt Rosenscheiße“, solche Dinge kamen immer wieder und haben mich aufgebracht. Mir wurde vorab auch gesagt, dass ich vor der Jury unbedingt auf einen zweiten Song pochen soll. Bei meiner zweiten Nummer wurde dann das Playback ausgetauscht und ich musste "lalala" singen, das war mir selbst super peinlich. Es wurde ein klarer Schnitt gemacht, damit es so aussieht, als würde mich Dieter unterbrechen. In Wirklichkeit habe ich weitergesungen, da war mir schnell klar, wie sie mich im TV darstellen wollen."

DSDS ist bekannt für die harte Jury. War dir das etwa nicht bewusst? 
"Mir war bewusst, dass die Juroren ziemlich streng sein können. Aber ich bin von Anfang an als Entertainer an die Sache gegangen, das sollte ich ja auch. Ich habe öfter betont, dass sie mir bitte konstruktive Kritik geben sollen, was natürlich auch nicht ausgestrahlt wurde. In dem Disstrack habe ich deshalb die Juroren aufs Korn genommen. Majte und Mike haben am meisten gegen mich geschossen, deswegen habe ich mir speziell die beiden vorgenommen. Die Produktion hat sie natürlich total gut dastehen lassen. Den Wendler habe ich nur kurz erwähnt, der hat schon genug Skandale. Dieter war bei mir nicht so hart, wie man das im TV sieht. Er war am Anfang und am Ende ziemlich nett. Es wurden auch Kommentare reingeschnitten, die so bei meiner Audition nie gefallen sind."

Das sind ganz schön harte Vorwürfe! Gibt es noch etwas, dass du den Zuschauern sagen möchtest?
"Was ich allen Leuten, die DSDS schauen und sich ein Urteil über die Kandidaten bilden, raten würde, ist, sich selber mal zu bewerben und zu gucken, wie viel passieren muss, bevor man vor der Jury landet. Alle, die DSDS als Plattform sehen oder Erfolg wollen: Denkt gut nach. Ich kenne viele, die psychische Schäden davongetragen haben. Ich will keine Namen nennen, aber es gibt viele die mit dem Druck nicht zurechtkamen und Probleme mit sich selber haben. Das ist nur ein Format, um Zuschauer zu werben und Unterhaltung zu bieten. Nicht um sich selbst und seine Stimme zu bewerben."

Natürlich hat die BRAVO-Redaktion RTL die Chance gegeben, auf diese Vorwürfe zu reagieren. Hier das Statement der Presseabteilung des Senders: "Wie jedes Jahr gibt es enttäuschte Kandidaten, die nicht weitergekommen sind und bei denen Selbst – und Fremdeinschätzung komplett auseinander gehen. Wir können die Enttäuschung verstehen, die Vorwürfe sind jedoch lächerlich. Es wird nichts gestellt oder geprobt bei DSDS und dass man eine ehrliche Meinung bekommt, ist bekannt."