BTS: Organisation kritisiert verschobenen Militärdienst – bedeutet das Ärger?

Haben BTS bald Ärger? Die K-Pop-Stars durften ihren Militärdienst wegen ihrer musikalischen Verdienste verschieben. Eine Organisation kritisiert diese Sonderregelung jetzt scharf … 

BTS: Organisation kritisiert verschobenen Militärdienst – bedeutet das Ärger?
Der Wehrdienst von BTS wurde auf zwei Jahre verschoben
 

BTS: Militärdienst der K-Pop-Stars wurde verschoben

Es war ein ewiges hin und her der großen Frage: Müssen BTS zum Militär oder doch nicht? In Südkorea ist es nämlich Pflicht zwischen 18 und 28 Jahren den Militärdienst anzutreten. Jin ist das älteste Mitglied bei BTS und am 4. Dezember 2020 28 Jahre alt geworden, er hätte also eigentlich den 20-monatigen Wehrdienst antreten müssen. Die südkoreanische Regierung ist sehr stolz auf die Erfolge der Band und verkündete kurz vor seinem Geburtstag die überraschende Entscheidung, dass der Militärdienst vorerst abgesagt ist und es demnach keine Trennung von BTS geben muss. Jin hätte noch bis zum 30. Lebensjahr Zeit – das bedeutet zwei Jahre mehr BTS. Fans auf der ganzen Welt freuten sich enorm über diese Nachricht, aber jetzt gibt es Ärger für BTS. Ausgerechnet einer musikalischen Organisation gefällt diese Sonderregelung zum Militärdienst gar nicht … 

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Ärger für BTS? Musik-Organisation kritisiert Sonderregelung im Militärdienst

Die "Korea Music Content Association" (KMCA) beschreibt die Ausnahme für den Militärdienst von BTS als "unrealistisch und unfair". Die KMCA ist übrigens auch für die koranischen "Gaon Music Charts" verantwortlich. Eigentlich müssten sie also wissen, welchen besonderen Wert die K-Pop-Stars für das Land und die ganze Welt haben. Laut der Korea JoongAng Daily sagt die KMCA: "Wenn ein männlicher Musiker alle Kriterien erfüllen wollen würde, bevor er  28 Jahre alt wird, müsste er seine K-Pop-Karriere mit spätestens 13 Jahren beginnen. Und das bedeutet noch lange nicht, dass er seine Wehrpflicht verschieben kann. Das ist nur die Voraussetzung, um sich für diesen Verdienst zu bewerben." Sie finden, dass es quasi unmöglich sei, die Kulturmedaille, die einem diese Ausnahme der Wehrpflicht ermöglicht, in einem so frühen Alter zu ergattern. 

 
 

KMCA fordert einheitliche Regelungen im Militärdienst für K-Pop-Stars

BTS und ihr Label haben sich bisher nicht zu dieser Kritik geäußert, aber richtigen Ärger sollte das nicht für die beliebte K-Pop-Band bedeuten. Denn wie es scheint, geht es der Organisation mehr darum, einheitliche Regelungen für alle Künstler zu finden. Eine Karriere im K-Pop-Business dauert nämlich ziemlich lang, was es für viele Künstler schwer macht. Die KMCA sagt weiter: "Wir fordern nicht blind, dass der aktuelle Standard gesunken wird, aber die aktuellen Riegel sind unrealistisch hoch. Wie sollen Musiker Kriterien erfüllen, die beinahe unmöglich zu erreichen sind? Alles, was wir wollen, ist, dass das Ministerium Standards einführt, die von Musikern erfüllt werden können und nicht außerordentlichen Regelungen, die nicht erfüllt werden können." BTS Fans auf Twitter sind trotzdem nicht happy, sie finden es unfair, dass ihre Idole an den Pranger gestellt werden. Schließlich haben sie bewiesen, dass es eben doch möglich ist, sowas zu schaffen.