5 Dinge, die jeder Mensch bereut

Jeder Mensch bereut etwas aus der eigenen Vergangenheit. Diese 5 Dinge bereut tatsächlich jede*r!

5 Dinge, die jeder Mensch bereut
WIr alle haben Dinge in unserem Leben, die wir bereuen

Wir alle haben Momente in unserer Vergangenheit, die wir am liebsten vergessen würden. Oder Entscheidungen, die wir damals getroffen haben und heutzutage bereuen. Reue ist ein fürchterliches Gefühl! Sie sorgt dafür, dass wir in der Vergangenheit verharren, uns in Tagträumen vorstellen, wie die und die Szene in unserem Leben anders hätte verlaufen sollen, verlaufen müssen. Nur, um dann wieder in der Gegenwart zu landen, die in diesem speziellen Fall nicht viel mit unseren Wünschen zu tun hat.

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Diese 5 Dinge bereut jede*r

Vielleicht ist der Moment verstrichen, vielleicht kannst du das Steuer noch herumreißen – so oder so kommen nun die 5 Dinge, die jeder Mensch bereut!

  • Nur nach den Vorstellungen der Eltern leben

Was wolltest du als Kind unbedingt mal werden? Musiker*in? Künstler*in? Und was hielten deine Eltern von diesem Berufswunsch? Haben sie dich unterstützt oder haben sie dir deinen Wunsch ausreden wollen? Nach den Vorstellungen der Eltern zu leben, ist gar nicht so selten. Wir haben Angst, unsere Eltern zu enttäuschen, wir haben keine Lust, auf ewige Diskussionen. Und manchmal sind wir auch finanziell von ihnen abhängig – so sehr, dass wir uns in eine bestimmte Richtung lenken lassen.

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Wer sich rein von den Meinungen anderer Leute beeinflussen lässt und die eigene Stimme und eigenen Bedürfnisse ignoriert, der wird irgendwann in einem Leben aufwachen, dass so gar nicht den eigenen Wünschen entspricht. Natürlich ist jede Situation und jeder Weg individuell, aber es schadet nie, einmal in sich zu gehen und zu überlegen: Möchte ich das wirklich oder wäre das etwas, was meine Eltern wollen würden?

  • Diese eine Person nicht nach einem Date fragen

Da gibt es diesen einen Menschen, vielleicht wart ihr zusammen auf der Schule, vielleicht habt ihr euch bei einem Job oder bei einer Party gesehen und du hast da etwas gespürt. Doch mehr ist nie daraus geworden, weil du dich nicht getraut hast, auf die Person zuzugehen. Und das ist gar kein Vorwurf! Wir alle haben Angst, zurückgewiesen zu werden. Manchmal fühlt man einfach nicht stabil genug, um einen Korb gut wegstecken zu können.

 

Doch diese Angst vor Zurückweisung kann uns auch lähmen. Und Wochen, Monate, vielleicht Jahre später taucht diese eine Person in unseren Gedanken auf und wir fragen uns: Was wäre, wenn…?

  • Sich überarbeiten

Unsere Gesellschaft ist sehr stark auf Leistung getrimmt: Schon in der Grundschule bekommen wir die ersten Zahlen vorgelegt, die genau diese Leistung bewerten sollen. Das zieht sich durch unser gesamtes Leben: Wer gute Noten hat, aus dem*der wird mal was. Wer einen guten Abschluss hat, der*die wird einen guten Job bekommen. Wer viel Geld verdient, der*die ist etwas „wert“. Eine sehr ungesunde Sichtweise auf das Leben! Denn das besteht nicht nur aus Arbeit. Es ist ja toll, dass du eine gute Note geschrieben hast oder in deinem Job befördert wurdest – aber weißt du (noch), warum du das alles tust? Warum du die Zeit mit deinen Freund*innen einschränkst, mit deiner Familie, mit dir selbst?

Hart zu arbeiten ist nichts Schlimmes an sich, doch ist es wichtig, eine Grenze zu ziehen. Nicht wenige sterbende Menschen geben an, dass sie es bereuen, so viel gearbeitet zu haben. Grace Bluerock, eine Sozialarbeiterin, die sechs Jahre in einem Hospiz gearbeitet hat, nannte die viele Arbeit als einen Punkt, den viele Sterbende bereuten.

  • Freund*innenschaften nicht gehalten zu haben

Wir alle haben Personen in unserem Leben, die uns sehr wichtig sind und die wir nicht missen möchten. Vielleicht kennen wir sie schon aus dem Kindergarten, vielleicht auch erst seit unserem ersten Nebenjob – aber diese Leute verstehen uns und machen uns klar, was Freundschaft bedeutet. 💖 Doch leider ist es auch so, dass Freund*innenschaften im Sande verlaufen können.

Dafür muss es keinen großen Streit geben, kein Ereignis, dass beide Seiten entzweit. Manchmal ist es einfach Zeit, die fehlt. Wenn neue Aufgaben sehr viel Raum in unserem Alltag einnehmen und für die täglichen Treffen oder Anrufe auf einmal gar keine Kapazität mehr da ist. Wenn wir merken, dass wir tage- oder wochenlang nicht auf eine Nachricht reagiert haben und irgendwann dann beide Seiten still sind. 🥺 Es ist traurig, aber leider keine Seltenheit, dass manche Freund*innenschaften sich auflösen und die Erinnerung an diese Menschen ein wenig melancholisch machen.

  • Die wahren Gefühle verborgen zu haben

Wir alle kennen diesen Moment, in dem wir uns entscheiden müssen, ob wir unseren Gefühlen nun freien Lauf lassen und uns der Person gegenüber vollkommen offenbaren – oder ob wir sie schlucken und für uns behalten. Und vielleicht mag der Schluckreflex im ersten Moment einfacher sein. Wo keine Aussprache, da kein Drama, oder?

Doch auf lange Sicht sorgen verschluckte Gefühle nur dafür, dass man sich einsam fühlt. Denn die Personen um dich herum werden dich nie wirklich begreifen und kennenlernen können, wenn du deine Gedanken und Gefühle immer für dich behältst. Im Umkehrschluss führt es auch für dich zur Einsamkeit, denn du fühlst dich von niemanden verstanden (wie auch), was nur noch mehr dazu führt, dass du dich verschließt.