„Tote Mädchen lügen nicht“: Fan-Wut nach Serien-Finale

Monatelang hatten die Fans der finalen Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ entgegengefiebert – doch das Ende sorgte bei vielen für Wut und Enttäuschung!

„Tote Mädchen lügen nicht“: Fan-Wut nach Serien-Final
Mit der 4. Staffel geht die Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ zu Ende
 

„Tote Mädchen lügen nicht“ geht zu Ende

Vor drei Jahren ging mit „Tote Mädchen lügen nicht“ eine der erfolgreichsten Netflix-Serien an den Start, die sich vor allem durch ihre ungewöhnlich ernste Thematik hervorhob. Missbrauch, Gewalt, Suizid, Drogen, Mord, Mobbing – das alles mussten die Schüler der Liberty High verarbeiten. Die Macher wollten bewusst auf Tabu-Themen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Das große Finale, mit dem die Serie nun nach 4 Staffeln zu Ende ging, sollte der dramatische Höhepunkt werden – doch von den Fans hagelte es jede Menge Kritik!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Es ist Zeit sich zu verabschieden 🖤

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ACHTUNG, SPOILER!

Fast ein Jahr hatten sie auf neue Folgen hin gefiebert, Anfang Juni war die 4. Staffel dann endlich auf Netflix abrufbar. Und natürlich müssen Clay (Dylan Minnette), Zach (Ross Butler), Jessica (Alisha Boe) und Co. wieder einen schweren Schicksalsschlag verkraften: Der tragische Tod eines Freundes erschüttert die High-School-Clique. Justin (Brandon Flynn) bricht auf dem Abschlussball plötzlich zusammen, im Krankenhaus bekommt er die niederschmetternde Diagnose, dass er HIV-positiv ist. Als Drogensüchtiger hatte er sich während seiner Zeit auf der Straße infiziert, die Krankheit aber nie bemerkt. Nun ist es zu spät: Nach Komplikationen stirbt Justin im Kreise seiner Freunde und Adoptivfamilie. 

 

Head: „Tote Mädchen lügen nicht“-Finale sorgt für Fan-Wut

Nicht nur der abrupte Tod der beliebten Serienfigur war für die Fans ein riesiger Schock, viele hätten sich vor allem einen anderen Umgang mit der Krankheit gewünscht. „Die Serie hätte ihre massive Reichweite nutzen können, um junge Menschen über HIV aufzuklären, aber stattdessen wurde die Krankheit völlig sensationalisiert. HIV ist kein Todesurteil und jeder, der mit der Show zu tun hat, sollte sich schämen, zu diesem Stigma beigetragen zu haben“, machte ein Fan seiner Wut auf Twitter Luft. 

Ein anderer schrieb: „Danke, dass ihr die Entwicklung der AIDS-Thematik wieder um 30 Jahre zurückkatapultiert habt.“ Selbst die britische Organisation „National AIDS Trust“ machte ihren Unmut im Netz deutlich. „Es ist enttäuschend zu sehen, dass eine Show, die einen so großen Einfluss auf ein junges Publikum hat, HIV so falsch darstellt. Es war eine verpasste Chance zu zeigen, dass man mit dieser Diagnose ein langes und gesundes Leben führen können.“

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