Gut oder schlecht: Warum popeln wir eigentlich?

Dagi Bee popelt
Na, Dagi, alles sauber da drinnen? :-)

Ob heimlich und versteckt oder schamlos öffentlich: Jeder popelt! (Und wir glauben wirklich NIEMANDEM, der jetzt behauptet, er habe das noch NIE getan!)

Aber was ist eigentlich ein Popel? Und ist popeln nun gut oder schlecht – oder am Ende sogar gefährlich?! Das erfährst Du hier:

 

Was ist ein Popel?

Wissenschaftlich betrachtet sind Popel Nasensekret, das sich verdickt hat. Deshalb kann es nicht mehr in den Rachenraum abfließen (wie normaler Schnodder es tut). Die Folge: Das Sekret wird immer dicker und verklumpt schließlich in der Nase.

 

Warum popeln wir?

Zum einen: aus Langeweile, Nervosität oder Unsicherheit. Im Grunde ist es eine ähnliche Körperreaktion wie das Fingernagelkauen: Wir bauen damit Stress ab. Zum anderen natürlich: Um uns von einem Juckreiz, einem Kratzen oder dem unguten Gefühl "DA IST WAS IN MEINER NASE" zu befreien.

 

Ist Popeln gefährlich?

Gelegentliches Popeln ist gesundheitlich unbedenklich. Allerdings kann es beim ganz normalen Popeln schon zu leichtem Nasenbluten kommen. Das passiert, wenn zum Beispiel mit dem Fingernagel Schleimhäute in der Nase verletzt werden und Blutgefäße platzen. Wer jedoch regelmäßig und zwanghaft seine Nase mit den Fingern maltretiert, und dabei immer wieder Wunden aufreißt, kann ganze Löcher in den Schleimhäten verursachen. Solche Fälle müssen medizinisch behandelt werden.

 

Was ist gut am Popeln?

Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit dem Finger kommt man viel besser an Stellen, die das Taschentuch nur schlecht erreicht. Wer popelt, befreit seine Nase schneller von Sekret-Klumpen und kann freier atmen.

Übrigens: Es gibt Ärzte, die die Meinung unterstützen, dass Popel essen gut fürs Immunsystem ist. Na dann: guten Appetit!