Locken selber machen: So geht's!

Große Locken, Beachwaves oder kleine Engelslöckchen! Wer glatte Haare hat, kennt den großen Wunsch, endlich gigantisch schöne Locken tragen zu wollen. Doch was benutzt man fürs Locken selber machen am besten? Lockenstab, Wickler oder Rundbürste? Welche ist die beste Methode? Wir zeigen dir die verschiedenen Möglichkeiten für deine Haarstruktur, wie die Locken am längsten halten und wie du sie am besten pflegst.

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Locken selber machen: So geht's!
Inhalt
  1. Locken mit einem Lockenstab selber machen
  2. Locken nur mit Föhn
  3. Locken mit Lockenwicklern selber machen
  4. Locken selber machen mit einer Rundbürste
  5. Locken mit Papilotten selber machen:
  6. Wie du deine Haare richtig pflegst
 

Locken mit einem Lockenstab selber machen

Die schnellste Methode für schöne große Locken zauberst du dir mit einem Lockenstab. Über die Qualität des Lockenstabs entscheidet die Beschichtung. Wer sich öfters Locken selber machen will, sollte einen Lockenstab mit Keramik- oder Teflonbeschichtung kaufen (z.B. "38MM CURLING TONG Lockenstab" von Babyliss). Diese Oberflächen sind besonders haarschonend und verteilen die Hitze gleichmäßiger.

Und so geht's: Einzelne Strähnen werden auf dem erhitzten Lockenstab nacheinander aufgewickelt. Durch die Hitze des Stabes bekommt das Haar eine lockige Form. Diese Methode kann dein Haar jedoch durch die große Hitze austrocknen. Deswegen solltest du immer nach der Haarwäsche ein pflegendes Haaröl verwenden (z.B. Haaröl Elixier Intense Repair" von Langhaarmädchen) und vor jeder Anwendung ein Hitzespray auf die Haare sprühen.

 

Locken nur mit Föhn

Wenn es mal ganz schnell gehen muss, kannst du auch auf diesen einfachen Trick zurückgreifen: mach dir in zwei Minuten tolle Wellen nur mit einem Föhn!

Wie das geht? Das erfährst du in unserem Video!

 
 

Locken mit Lockenwicklern selber machen

Wenn du dir lieber Locken mit Lockenwicklern drehen willst, gibt es dafür verschiedene Methoden.

Wenn du feines bis normales Haar hast, kannst du die selbsthaltenden Haft- oder Klettwickler mal ausprobieren. Diese halten allein durch ihre feinen Härchen im Haar fest. Bei langen und dicken Haaren halten diese Wickler aber nicht besonders gut.

Für lange Haare empfehlen wir sogenannte Flock- oder Samtwickler. Die Wickler sind von einer haarschützenden Samtschicht bezogen und werden mit Haarklammern im Haar befestigt.

Richtig süße Korkenzieher-Locken kannst du dir am einfachsten mit Spiralwicklern machen. Durch ihre spiralförmige Bindung werden diese im Haar gehalten. Für lange Haare ist das nichts. Maximal sollten deine Haare für diese Locken bis zu den Schultern reichen!

Es gibt alternativ auch beheizbare Lockenwickler. Diese werden elektrisch in einer Box aufgeheizt und können danach in die Haare eingedreht werden und bleiben so lange im Haar, bis die Wickler abgekühlt sind.

 

Locken selber machen mit einer Rundbürste

Klar, Korkenzieherlocken bekommst du mit einer Rundbürste nicht hin. Aber wenn du dir nur sanfte Wellen wünschst, ist die Methode mit der Rundbürste am besten!

Und so geht's: Nach dem Haarewaschen machst du dir etwas Haarschaum (z.B. "Elnett Satin Extra Strong Hold Curl Crème Mousse" von L'Oréal Paris) in das noch feuchte Haar. Je nachdem, wie groß oder klein deine Rundbürste ist, werden die Wellen ebenfalls größer oder kleiner.

Teile eine einzelne Strähne ab (wenn es für dich einfacher ist, kannst du die restlichen Haare wegstecken) und wickel sie unter Spannung auf die Bürste auf. Die Bürste sollte bis zum Haaransatz gedreht werden. Dann föhnst du die eingedrehte Strähne trocken, mit einem Abstand von 5 cm. Lass die Strähne kurz abkühlen und wickel sie ab.

 

Locken mit Papilotten selber machen:

Papilotten? Ja, das sind diese dünnen Schaumstoffstäbe, die sich in alle Richtungen biegen lassen. Wenn du richtig kleine Kringellöckchen selber machen willst, solltest du das mit den Papilotten ausprobieren. Der Vorteil von Papilotten ist, dass man das Haar nicht mit all zu hoher Hitze belastet. Wie klein oder groß deine Locken werden, hängt von der Dicke der einzelnen Strähnen ab.

So geht's: Nimm eine Papilotte in die Hand und setze sie auf der Innenseite der Strähne circa in der Mitte an, wickel die Spitze der Strähne um die Papilotte und dreh damit die Haare bis zum Ansatz ein.

Wenn die Papilotte am Haaransatz anliegt und die komplette Strähne aufgedreht ist, biegst du die Enden ineinander. Jetzt hält sie von alleine in deinem Haar. Am besten fixierst du die eingedrehten Strähnen noch mit einem Haarspray. Die Papilotten solltest du schon zwei Stunden in deinen Haaren lassen, bevor du sie herausnimmst.

 

Wie du deine Haare richtig pflegst