Was sagen Deine Träume über dich aus?

Schlafen wie ein Baby! Das lieben auch Große!
Schlafen wie ein Baby! Das lieben auch Große!

Traumdeutung ist ein weites Feld. Immer wieder versuchen Menschen, Schlüsse aus ihren Träumen zu ziehen und ihr Leben auf diese neuen Erkenntnisse auszurichten. Aber geht das? Und wenn ja, wie? Hier eine vorsichtige Anleitung zum Träumedeuten!

Was sind Träume!
Träume sind Lebenserinnerungen vermischt mit Fantasien, die wir im Schlaf gedanklich durchspielen und die dabei teilweise heftige Gefühle auslösen und starke innere Bilder erschaffen können. An manche Träume erinnern wir uns deshalb sehr genau und sehr lange.
Ein Traum legt aber nie fest, dass ein Trauminhalt für die Realität eine Bedeutung hat im Sinne von: „Das ist in echt auch so!“

Symbolkraft der Träume!
Es gibt schon lange Menschen, die sich intensiv damit beschäftigen, welche Trauminhalte für welches Thema im Leben eines Menschen stehen. Die  moderne Traumdeutung hat der bekannte Arzt und Psychoanalytiker Sigmund Freund entwickelt.

Für ihn waren Träume (etwas verkürzt formuliert) vor allem ein Hinweis auf unerfüllte kindliche Sehnsüchte und  Wünsche, die in unserem Unterbewusstsein schlummern und im Traum auf verschlüsselte Weise ihren Ausdruck im Erwachsenenleben finden. Doch es gibt auch Gegenstimmen, die seine Traumanalyse kritisch sehen oder sogar unnötig finden.

Das ist wohl einen Glaubensfrage, der jeder nach dem Motto nachgehen kann: Wenn es mit hilft, probiere ich es. Wenn nicht, dann lass ich es.

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Worauf weisen unsere Träume hin?
Unsere Gedanken im Schlaf geben hin und wieder gute Hinweise darauf, was und beschäftigt, wie entspannt oder verkrampft wir sind und wie gesund unsere Lebensweise ist.

Verliebte Träume!
Sind wir verliebt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Mensch uns immer wieder im Traum begegnet. Entweder in wunderbaren Träumen, in denen wir uns schon als Paar herbeiträumen. Oder in Träumen, die uns aufwühlen, weil wir zum Beispiel im Schlaf fantasieren, dass dem Schwarm etwas zustößt.
Die Angst vor dem Verlust der Liebe und die Sehnsucht nach einem Menschen findet eben im Schlaf auf unterschiedliche Weise ihren Ausdruck!

Träume zum Ausprobieren!
In Träumen können wir Dinge wagen, die wir uns in der Realität nicht trauen, auf die wir aber neugierig sind. Jugendliche haben zum Beispiel oft homosexuelle Fantasien oder träumen von Sex mit einem Mitschüler. Im Traum alles möglich und erlaubt. Welche Bedeutung der Traum für Deinen Tag hat, bleibt aber offen.
Wer schwul träumt, kann schwul sein, muss es aber nicht. Wer im Traum mit einem Mitschüler schläft, muss ihn in echt nicht toll finden. Ist aber möglich. Spaß machen kann der Traum in jedem Fall.   

Denk vor dem Einschlafen an was Schönes und nimm das Bild mit in den Traum!
Denk vor dem Einschlafen an was Schönes und nimm das Bild mit in den Traum!

Schlechte Träume wegen ungesunder Lebensweise!
Eine ungesunde Lebensweise kann sich negativ auf unseren Schlaf und somit auch auf unsere Träume auswirken. Wir schlafen schlechter und träumen wirrer, wenn wir kurz vor dem Schlafen zu viel und zu schwer gegessen haben, Alkohol oder andere Drogen konsumiert haben, mit Wut im Bauch schlafen gegangen sind oder uns viel zu wenig bewegt haben. Gesünder zu leben kann sich also gut auf unser Traumerleben auswirken.

Bedeutung von Albträumen!
Manche Träume lassen einen wie gelähmt oder schweißgebadet aufwachen. Die Bilder waren grausam oder verstörend und die Gefühle schwingen noch nach, obwohl Du schon kapiert hast, dass Du nur geträumt hast. Das sind Albträume.
Manchmal spiegeln sie Ängste wieder, denen wir am Tag nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Erkennst Du Hinweise darauf, nimm sie ernst und vertraue Dich jemandem damit an.

Manchmal sind Albträume aber auch einfach nur irgendein Murks, der sich wie 1000 Bruchstücke aus Deinen Erinnerungen zu einem Klumpen Unsinn vermengen.

Schlechte Gefühle beim Auswachen loswerden!

Um das schlechte Gefühl nach dem Traum loszuwerden ist Bewegung das Beste. Also Aufstehen, vielleicht jemandem von dem Traum erzählen, Dir was Gutes gönnen und so den Quatsch langsam abschütteln. Lassen Dich die Bilder nicht los, male sie auf und knüddel das Papier anschließend zusammen, um es dann fachgerecht im Papierkorb zu entsorgen.

Traum und Trauma!
Du hast wiederkehrende Albträume? Was dort passiert, hat immer wieder mit Dir zu tun und mit einer bestimmten, beängstigenden Situation? Angst, Kontrollverlust, Verfolgung und Bedrohung sind immer wieder Thema dieser Träume? Dann kann es sein, dass ein schlimmes früheres Erlebnis in Dir wühlt, das Du bisher verdrängen konntest. Und nun holt es Dich im Schlaf wieder ein. Vielleicht kommen bruchstückhaft Erinnerungen in Dir hoch, die Du noch nicht richtig einordnen kannst, die sich aber irgendwie real anfühlen.  

All das können Hinweise darauf sein, dass Du ein unverarbeitetes Trauma hast und jetzt professionelle Hilfe brauchst. Wen schlechte Träume richtig quälen, der sollte sich daher an einen Therapeuten wenden, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Träume beeinflussen!
Mit schönen Gedanken zu Bett zu gehen und einen Tagtraum mit in den Schlaf nehmen kann funktionieren. Es braucht ein bisschen Übung und hat keine Erfolgsgarantie. Aber es gibt Menschen, die damit gute Erfahrung machen. Denn schöne innere Bilder entspannen und ein entspannter Körper schläft besser ein und durch.