XXXTentacion: Klage fallen gelassen

Die Klage gegen XXXTentacion wurde fallen gelassen.
Die Klage gegen XXXTentacion wurde fallen gelassen.

Nach dem Tod des Rappers XXXTentacion gibt es fast töglich neue Schlagzeilen rund um seinen Tod. Nun wurde die Klage fallen gelassen.

 

XXXTentacion: Klage fallen gelassen

Der Tod des jungen US-Rappers XXXTentacion (✝20) bei einer Schießerei in Florida vor über einem Monat schockierte die Fans weltweit. Bislang wurden drei der vier mutmaßlichen Täter verhaftet. Trotz seines Ablebens wurde die Anklage gegen XXXTentacion wegen Missbrauchs und Gewalt an seiner schwangeren Ex-Freundin Geneva Ayala bisher nicht fallen gelassen. Jetzt, sechs Wochen nach dem Mord, zeigt sich die Staatsanwaltschaft aber einsichtig. Wie "TMZ" berichtete, wurde das Verfahren gegen den 20-Jährigen jetzt posthum eingestellt. Der "SAD!"-Interpret hätte sich aber nicht nur wegen physischer Misshandlungen vor Gericht verantworten müssen. XXXTentacion soll Geneva mehrfach verbal eingeschüchtert haben, um sie an einer Aussage bei der Staatsanwaltschaft gegen ihn zu hindern. Auch diese Anklagen wurden aufgrund seines Todes fallen gelassen.

 

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XXXTentacion: Darum musste er sterben

Die genauen Gründe für den Tod von XXXTentacion sind noch immer ungeklärt. Am 18. Juni starb der Musiker in einem Krankenhaus, nachdem er von zwei maskierten Männern in seinem Auto niedergeschossen wurde. Insgesamt wurden vier mutmaßliche Täter angeklagt, die in die Tat involviert gewesen sein sollen. Aus den Gerichtsakten ging kürzlich auch die scheinbare Motivation des Überfalls hervor: Angeblich haben es die Angeklagten auf den Bühnenstar abgesehen, weil er eine Louis Vuitton-Tasche mit 50.000 Dollar bei sich hatte. Demnach sei Jahseh Onfroy, wie der "Sad"-Interpret mit bürgerlichem Namen hieß, aus einem Motorrad-Shop gekommen und habe die Designer-Bag mit dem Bargeld in seinem BMW verstaut, wie das Magazin "Mirror" unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtete. Ein anderes Auto habe dem berühmten Opfer den Weg abgeschnitten. Die Angeklagten Michael Boatwright und Trayvon Newsome seien dann aus dem Wagen gestiegen, es habe ein Wortgefecht gegeben und schließlich seien die tödlichen Schüsse gefallen. Die Gruppe habe die Tasche genommen und sei anschließend geflohen. Zu den Beweismitteln gehören bislang Aufnahmen von Überwachungskameras sowie Handyfotos der Angeklagten, die sie mit einer großen Menge Bargeld zeigen sollen. Ein dritter Angeklagter, Dedrick Williams, sei zeitgleich mit dem Hip-Hop-Künstler in dem Laden gewesen und habe laut Aussagen des Shop-Besitzers eine Neoprenmaske gekauft. Williams gab auch bereits an, zusammen mit insgesamt drei anderen in dem Geschäft gewesen zu sein, bestreite aber bislang zu wissen, wer den bewaffneten Raubüberfall begangen habe. Der vierte Täter heiße Robert Allen, dieser befände sich allerdings noch auf der Flucht.

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