Pornos lassen das Gehirn schrumpfen!

Pornos lassen das Gehirn schrumpfen!
Übermäßiger Porno-Konsum lässt das Gehirn schrumpfen

Jaaah, Jungs, ihr habt ganz richtig gehört. Wer oft und lange Pornos schaut, läuft offenbar Gefahr, sein Gehirnvolumen um einiges zu verringern!

Das hat eine Koop-Studie des Max-Planck-Instituts und der Berliner Charité herausgefunden, die 2014 in dem Fachmagazin JAMA Psychology veröffentlicht wurde. Die 64 Testpersonen waren ausschließlich Männer zwischen 21 und 45 Jahren. Für die Studie mussten sie Angaben über ihr Verhältnis zu Pornografie machen, beispielsweise wie oft und wie lange sie sich schon mit Pornos beschäftigen. Mittels eines MRT (Magnetresonanzthomographie) wurden Struktur und Leistung der Gehirne der Probanden untersucht, während sie sich pornographisches Material ansahen.

 

Das überraschende Ergebnis: Eine bestimmte Gehirnregion, die für das Belohnungssystem zuständig ist und Striatum genannt wird, war bei Probanden mit starker Affinität zu Schmuddelfilmchen deutlich kleiner als bei Männern, die keine Leidenschaft für Pornos hegten. Der Grund hierfür ist offenbar, dass das Gehirn, wenn es vielen Reizen ausgesetzt ist, seine neuronale Kommunikation senkt. Wer also oft und viele Pornos anschaut verleitet sein Gehirn unbewusst dazu, immer weniger Reaktionen auszulösen. Zusammen mit den abnehmenden Reizen, die an das Gehirn dringen, sinkt auch die Zahl der grauen Zellen und das Gehirnvolumen wird geringer.

Hundert Prozent bewiesen sind diese Forschungsergebnisse bisher nicht, aber es spricht eine ganze Menge dafür, dass die Theorie stimmt. Was lernen wir daraus? Genau, etwas weniger Zeit vor Schmuddelseiten im Internet verbringen und stattdessen lieber die eigene Phantasie nutzen oder – falls vorhanden – seine Bedürfnisse bei der Real-Life-Partnerin ausleben.