Nachhaltige Mode und Fair Fashion | BRAVO #ClimateChallenge

Fair Fashion und nachhaltige Mode sind immer mehr von Wichtigkeit. Was steckt hinter den Begrifflichkeiten und was gibt es alles zu wissen? ⤵️

Was steckt hinter dem Begriff "Nachhaltige Mode"?
Was steckt hinter dem Begriff "Nachhaltige Mode"?
Inhalt
  1. Nachhaltige Mode: Was ist das?
  2. BRAVO #ClimateChallenge: Gibt es das in grün?
  3. Nachhaltige Mode und Fair Fashion: Tipps
  4. Niedrige Preise, hohe Auswirkungen für die Umwelt
 

Nachhaltige Mode: Was ist das?

Die Nachfrage nach nachhaltiger Mode (Fair Fashion) wird immer größer. Früher hat man eher weniger hinterfragt, unter welchen Bedingungen, in welchem Land, unter welchen Umständen und aus welchen Materialien die Kleidungsstücke hergestellt werden.

Doch das hat sich mit den Jahren geändert. Es gab nicht nur ein Umdenken bei den Designer*innen oder auch bei den Konsument*innen. Doch was definiert nachhaltige Mode eigentlich? Unter nachhaltiger Mode versteht man, dass sich sowohl auf der sozialen als auch auf der ökologischen Ebene mit den Auswirkungen der Mode befasst wird.

Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Arbeiter*innen und gleichzeitig die Verbesserung der Umwelt ist hier essenziell. In einem Ranking belegt Deutschland (mit Blick auf Europa) mit ungefähr 1010 Suchanfragen nach nachhaltiger Mode im Internet pro Monat den dritten Platz. 

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BRAVO #ClimateChallenge: Gibt es das in grün?

Du möchtest ein bestimmtes Produkt? Ein Outfit oder einen Trend-Sneaker, den gerade alle tragen? Dann ist die BRAVO #ClimateChallenge: Check mal, ob es das vielleicht nicht auch in "grün" gibt – also in nachhaltig. 

Setz dir selbst die Challenge, etwas zu kaufen, das nachhaltig hergestelltwurde. 
Oder: challenge dich und check, ob es das Produkt deiner Träume im Second-Hand-Shop deines Vertrauens gibt. 

Viele Marken bieten auch Produkte an, die nachhaltiger produziert sind als die "normale" Produktion. Auch das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Denn steigt die Nachfrage nach den grünen Produkten, wird die Produktion dahingehend angepasst werden.   

  • Lass uns von deiner persönlichen #ClimateChallenge wissen. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was hast du herausgefunden? Welches Produkt findest du toll – aber das gibt es nicht in "grün"? Schreib uns deine Erfahrungen mit der BRAVO #ClimateChallenge auf Instagram (@BRAVOMagazin) oder schreib eine E-Mail mit Betreff „BRAVO #ClimateChallenge" an online@bravo.de – Teil deine Erfahrungen mit uns, damit wir allen anderen von deinem Wissen erzählen können. 

Die BRAVO #ClimateChallenge im Video erklärt:

 
 

Nachhaltige Mode und Fair Fashion: Tipps

  • Stell dir vor dem Kauf die Frage, wie oft du dieses Kleidungsstück wirklich tragen wirst. Weniger und dafür bessere und nachhaltigere Kleidung zu kaufen ist die bessere Entscheidung. Aufgrund der Qualität hält es nicht nur länger, sondern mutiert auch nicht zur Schrankleiche, weil du deine faire Fashion mehr wertschätzt.  
  • Gegen einen glitzernden Party-Look ist nichts einzuwenden, aber setz bei täglichen Basics auf Bio-Baumwolle oder Bambus statt auf Kunstfasern. Manche Stoffe und Klamotten werden sehr stark chemisch behandelt und sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für dich.
  • Der Grüne Knopf soll als erstes staatliches Siegel fair und ökologisch produzierte Kleidung sichtbar machen und so den Kauf von Fair Fashion erleichtern. Sozial und ökologisch produzierte Mode kannst du auch mit der App „Fair Fashion Finder“ aufspüren.
  • Du willst nicht auf deinen Shopping-Bummel verzichten? Wie wäre es stattdessen mit einem Secondhand-Kauf oder einem Besuch auf dem Flohmarkt? Auch deine eigene Kleidung zu verkaufen ist etwas Tolles!
  • Verwende umweltschonendes Waschmittel und wasch deine Wäsche nicht heißer als bei 40 Grad. Weichspüler solltest du ganz weglassen. Die Duftstoffe im Waschmittel sind stark genug, und ein Esslöffel Essig (Waschmittel-Fach) macht die Wäsche umweltfreundlich weich.
Achtest du darauf, aus welchen Materialien dein Kleidungsstück hergestellt wird?
 

Niedrige Preise, hohe Auswirkungen für die Umwelt

Ein ganzes Outfit für 20 Euro? Billige Kleidung ist auf den ersten Blick sehr verlockend. Doch auf wessen Kosten geht der niedrige Preis? Hinter diesem Geschäft mit der Billigmode stecken Wahrheiten, die für uns fast unsichtbar sind.

Wir sparen auf dem Rücken anderer, denn nicht nur die Umwelt leidet unter der Produktion von Billigmode, sondern auch die Menschen, die diese Kleidung unter oft katastrophalen Bedingungen herstellen müssen. Vor allem in Bangladesch, dem größten Exporteur von Kleidung weltweit. 

Danach folgen China und die Türkei. Natürlich wird auch in Deutschland Mode hergestellt, aber das meiste (90 %) wird nach wie vor importiert. Du möchtest ein Umdenken starten? Dich mehr mit dem Thema nachhaltige Mode und Fair Fashion beschäftigen? Dann mach doch mit bei unserer BRAVO #ClimateChallenge. 😊