Er will sich vor der ganzen Schule als schwul outen. Was dann passiert, hätte er nicht für möglich gehalten.

Er will sich vor der ganzen Schule als schwul outen.
Evan plant bei der Abschlussfeier seiner Schule sein Coming Out.

Evan Young ist der beste Schüler seines Jahrgangs an der Colorado's Twin Peaks Charter Academy High School. Deswegen darf er bei der Abschlussfeier eine Rede halten. Den großen Moment will Evan nutzen, um sich vor seinen Mitschülern, den Lehrern und seiner Familie als schwul zu outen. Doch die Schule macht dem 18-jährigen Jungen einen Strich durch die Rechnung!

 

Er darf sich nicht outen

Evan soll seine Rede vorab dem Schuldirektor vorlegen. Kleinen Änderungen stimmt Evan zu. Doch dass der Schulleiter darauf besteht, Evans Coming Out komplett zu streichen, kann Evan nicht verstehen.

"Das Hauptthema meiner Rede war, dass man anderen Menschen gegenüber respektvoll sein soll, selbst wenn man nicht einer Meinung mit ihnen ist", berichtet Evan gegenüber Dailycamera.com. "Ich dachte, mein Schwulsein wäre ein sehr gutes Beispiel dafür."

Da sich Evan stur stellt, streicht die Schule seine Rede komplett aus dem Programm, "um die Feierlichkeiten des Abends zu wahren und den Zweck der Schule zu schützen", zitiert die amerikanische News-Seite ein Statement der Schule.

 

Schule versaut das Coming Out

Aber es kommt noch schlimmer: Der Schulleiter ruft bei Evans Eltern an und erzählt ihnen von der geplanten Rede ihres Sohnes - und ruiniert damit Evans Coming Out! Denn Evans Eltern hatten bis dahin keine Ahnung, dass ihr Sohn schwul ist.

"Meine Eltern sind sehr liberal eingestellt. Ich denke, es ist OK für sie", sagt Evan. "Aber es ist nicht OK für mich." Schließlich hätte er sein Coming Out gerne selbst verkündet.