Mentoring: Starthilfe für deine Karriere

Berufstest gemacht und nix rausgefunden? Ob du eine Ausbildung suchst oder Ideen für ein eigenes Unternehmen in der Pipeline hast – das Erfolgsrezept der Profis heißt „Mentoring“. Das steckt dahinter!

Mentoring: Starthilfe für deine Karriere
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Was ist Mentoring?

Mentoring ist eine Form der Wissensvermittlung. Das heißt, eine Person, die schon Erfahrungen und Know-how in einem bestimmten Bereich (z. B. Unternehmensgründung) oder Job hat, gibt dieses an eine andere Person weiter, die auf diesem Gebiet noch unerfahren ist. 

 

Was bringt dir Mentoring?

Es hilft dir auf dem Weg zu deinem Ziel, keine unnötigen Umwege zu gehen oder falsche Entscheidungen zu vermeiden. Beispielsweise bei der Wahl deines Ausbildungsplatzes, deines Traumjobs oder deiner Firmengründung. Mentoring unterstützt dich bei der Berufsorientierung. Du kannst im Austausch mit dem Mentor ihren/seinen Erfahrungsschatz für dich und deine eigene Idee anzapfen und nutzen. 

 

Woher bekommst du den richtigen Mentor für dich?

Das kommt darauf an, für welchen Themenbereich du jemanden suchst. Auf der Suche nach einem Mentor hast du Offline- und Online-Möglichkeiten: Offline kannst du dich z.B. an Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Wirtschaftsförderungen, Gründerzentren und Hochschulen wenden, aber auch an Unternehmen. Bekannte Online-Plattformen für Mentoring sind z.B. Tandemploy, Project Together, Kontor5 oder Startup Teens

 

Wie läuft ein Mentoring ab?

Völlig unterschiedlich. Teilweise online, teilweise offline. Manche Mentoren arbeiten mit Checklisten, Fragebögen oder Bausteinen aus dem Lean-Startup oder Design-Thinking-Prozess. Andere sind freier, beantworten deine Fragen und unterstützen dich bei der Erstellung von Unterlagen, geben Hinweise und Kontakte zu weiteren Experten, falls nötig. Wichtig ist auf alle Fälle, dass du dir als Mentee klar wirst, was du von dem Mentor wissen willst. Nur wer konkrete Fragen hat, bekommt auch konkrete Antworten!

 

Wie bereitest du dich auf das Mentoring vor?

Im Idealfall bist du dir deiner Talente bewusst. Und weißt deshalb auch genau, was du deinen Mentor fragen möchtest. Außerdem wichtig: Es gibt keine blöden Fragen - also hinterfrag alles, was du nicht verstehst!

 

Woran erkennst du, ob der Mentor gut ist?

Es ist nicht wichtig, ob ein Mentor jung oder alt ist oder wo er herkommt. Entscheidend ist nur, dass er/sie Kompetenz hat in dem Beruf beziehungsweise den Bereichen, die dich interessieren. Spannende Mentoren können auch solche sein, die Brüche in ihrer Biografie und beruflichen Karriere haben, z. B. erst eine Ausbildung abgebrochen haben und dann in einer anderen Ausbildung durchgestartet sind. Als Mentee kannst du so nicht nur von Erfolgen, sondern auch von Fehlern von anderen aus erster Hand lernen. 

Die Autoren dieses Artikels

Hauke Schwiezer gilt als Vernetzer der Generation Z und ist Gründer & Geschäftsführer von Startup Teens. Daniel Krauss führt zusammen mit seinen Freunden Jochen Engert und André Schwämmlein eines der größten Mobilitätsunternehmen Europas – zu denen unter anderem die Marken FlixBus und FlixTrain gehören.

Mehr über Daniel und seine Erfolgsgeschichte erfahren? Lies hier seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Thema Mentoring!