Respekt! Dagi Bee gesteht ihre Zwangsstörung!

Dagi Bee spricht zum ersten Mal über ihre Ticks
Kennst Du das auch?

Inzwischen wissen wir schon so Einiges über Dagi Bee. Doch natürlich möchte sie nicht jedes einzelne Detail verraten - würdest Du als YouTube-Star doch auch nicht machen oder? Also ich finde es echt beeindruckend, wie viel Privates bei Snapchat, YouTube und Co. geteilt wird - großer Respekt dafür! 

 

Hat Dagi Bee einen Waschzwang?

Doch jetzt dachte sich Dagi wohl, dass sie ihren Fans mal wieder einen großen Gefallen tun möchte und Euch Dinge erzählt, die Ihr bisher noch NICHT von ihr wusstet - super spannend! Was viele von Euch sicher sehr überrascht, ist, dass sie sich immer und überall die Hände waschen muss. Ihr Waschzwang geht sogar so weit, dass sie wirklich jedes Mal, wenn sie von draußen reinkommt oder essen geht, ihre Hände waschen muss, weil sie sich sonst richtig eklig fühlt.

 

Außerdem fasst sie auch nichts an und hasst es Türklinken zu berühren. Sie reißt auch die ersten vier Blätter einer Toilettenpapier-Rolle ab, bevor sie es benutzen kann. Dagi hat die Vorstellung, dass unendlich viele Bakterien und Viren an ihren Händen sind, weshalb sie ihr Essen auch nicht genießen kann, wenn sie sich mal nicht die Hände waschen konnte.  

 

Habe ich auch eine Zwangsstörung?

Die Sache mit dem Händewaschen und den Türklinken kann ich wirklich gut verstehen. In der Bahn geht es mir auch so: BLOß NICHTS ANFASSEN! Das mit dem Toilettenpapier habe ich bei niemandem bisher erlebt. Aber irgendwie finde ich das süß und sympathisch. ;) Doch vielleicht sollten wir noch mal klären, was genau überhaupt eine Zwangsstörung ist und ab wann man von dieser Form einer psychischen Störung spricht.

 

Welche Formen der Zwangsstörung gibt es?

Unterschieden wird zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken. 

Zwangshandlungen

  • Wasch- und Putzzwang
  • zwanghaftes Kontrollieren und Überprüfen, z.B. ob die Tür verschlossen ist oder ob der Herd abgedreht wurde
  • zwanghaftes An- und Ausschalten des Lichtschalters
  • Sammeln
  • permanentes Ordnen

Zwangsgedanken

Bestimmte Dinge, beispielsweise Zahlenreihen oder auch ein Satz, werden immer wieder durchdacht. 

 

Wie entsteht eine Zwangsstörung?

Meistens spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Beispielsweise können Schicksalsschläge ein Auslöser sein oder auch Probleme im Umgang mit seinen Gefühlen. Es können aber auch Veränderungen in gewissen Hirnregionen auftauchen, die für eine Zwangshandlung oder Zwangsgedanken sorgen können. Aber auch, wenn Du als Kind, in der sogenannten "analen Phase", intensiv mit dem Thema Reinlichkeit konfrontiert wirst, kann ein Zwang entstehen. 

 

Woran merke ich, dass ich eine Zwangsstörung habe?

Wenn die folgenden Punkte auf Dich zutreffen, könntest Du unter einer Zwangsstörung leiden:

  • Du hast über mindestens zwei Wochen an den meisten Tagen Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen.
  • Dein Alltagsleben wird deutlich beeinträchtigt.
  • Du findest Deine Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen unangenehm.
  • Wenn Du versuchst, den Gedanken- oder Handlungsdrang zu übergehen, dauert es nicht lange, bis Du es doch tust. 

Mehr Infos zu diesem Thema findest Du hier!

 

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