Ich habe einen Damenbart!

Rasieren ist eine Möglichkeit, aber nicht die Beste.
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Die Ursache für einen Damenbart:

Es liegt in Deinen Genen, wie viel Körperbehaarung Du im Laufe Deines Lebens bekommst. Es gibt jedoch Fälle, in denen ein hormonelles Ungleichgewicht die Ursache für übermäßigen Haarwuchs an unliebsamen Stellen ist. Oft haben betroffene Mädchen zu wenig weibliche Hormone beziehungsweise zu viele männliche.

Manchmal ist auch eine Krankheit für hormonelles Durcheinander verantwortlich oder die Einnahme eines Medikamentes löst den Wuchs eines Damenbartes aus. Hier ist ein Arzt gefragt.

Es gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Arztbesuch: Der Hautarzt und auch der Frauenarzt sind gute Ansprechpartner, wenn Mädchen die genaue Ursache für ihren Damenbart herausfinden möchten und körperliche Ursachen befürchten. Einige können dann gezielt hormonell behandelt werden, um weiteren Haarwuchs zu verhindern. Wenn der Arzt jedoch keinen Handlungsbedarf in Sachen Gesundheit feststellt, ist die Kosmetik- und Drogerie-Branche gefragt.

Rasieren: Das hält leider nur kurz und oft schon am nächsten Tag stören die nachwachsenden Härchen die gewünschte Optik. Und mögliche Rötungen oder Pickelchen, wenn die Rasur nicht gut vertragen wird, sehen auch nicht wirklich schön aus. Wenn es mal schnell gehen muss, dann ist es die Rasur eine Möglichkeit.  Doch es gibt Bessere.

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Enthaarungscreme: Sie entfernt die Haare oberflächlich aber dafür schmerzfrei und die nachwachsenden Haare fühlen sich nicht so stoppelig an, wie nach einer Rasur. Der Damenbart wird jedoch schnell wieder sichtbar. Und einige reagieren auf die Inhaltsstoffe von Enthaarungscremes allergisch. Im schlimmsten Fall kann sich die Haut entzünden und es können Narben zurückbleiben. Also vorher lieber irgendwo anders an der Haut testen, ob Du das Produkt Deiner Wahl verträgst.

Wachs: Hier wird vor allem Warmwachs erfolgreich gegen den Damenbart eingesetzt. Weil man sich beim Selbstversuch leicht am zu heißen Wachs verbrennen kann, sollte es lieber vom Profi im Studio gemacht werden. Das Wachs wird aufgestrichen, umschließt die Härchen, trocknet leicht ein und wird dann schnell abgezogen. So bleiben die Haare im Wachs hängen. Tut weh, hält aber etwa vier Wochen. Rötungen am ersten Tag sind möglich. Und wie gut die Haut die Wachsbehandlung verträgt, ist auch unterschiedlich.

Threading: So nennt sich eine Enthaarungstechnik, bei der spezielle Fäden auf eine besondere Weise verknotet werden. Dann werden die Fäden so über die behaarte Haut gedreht, dass sich die Haare dazwischen verfangen. So werden die Härchen mit der Wurzel rausgezupft. Das hält ebenfalls bis zu vier Wochen, ist jedoch nichts zum Selbermachen. Es sollte von Profis im Studio gemacht werden (Kosten: ca. 10 Euro). Rötungen am Tag der Behandlung sind nicht auszuschließen.