Erststimme und Zweitstimme: Leicht erklärt

Erststimme und Zweitstimme bei der Bundestagswahl – was bedeutet das? Wofür wählt man da genau? Wir erklären es dir!

Erststimme und Zweitstimme: Leicht erklärt
Was macht die Erststimme aus, was die Zweitstimme? Wir erklären es dir! Foto: aristotoo / iStockphoto

Was entscheidet die Erststimme?

Mit der Erststimme entscheidest du, welche Person dich aus deinem Wahlkreis im Bundestag vertreten soll. Das Wichtigste einmal in Kürze:

Deutschland teilt sich in insgesamt 299 Wahlkreise. In jedem Wahlkreis stellen sich andere Politiker*innen zur Wahl auf – und zwar von allen möglichen Parteien! Du entscheidest selbst, welche Person auf dem Wahlzettel dich und deine politischen Ansichten am besten vertritt. Im besten Fall hast du dich vorher schon ein bisschen über die Politiker*innen deines Wahlkreises informiert. 😉

Was entscheidet die Zweitstimme?

  • Die Zweitstimme entscheidet darüber, welche Parteien im Bundestag vertreten sind
  • Je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze – und damit Einfluss – erhält sie im Bundestag

Je mehr Zweitstimmen eine Partei bekommt, desto mehr Sitze erhält sie im Bundestag. Dieser besteht nämlich aus mindestens 598 Sitzen (299 Sitze für die Politiker*innen, die durch die Erststimme gewählt wurden, 299 Sitze für die Parteien). Je mehr Sitze eine Partei hat, desto mehr Einfluss hat sie auf die politischen Entscheidungen.

Bist du dir noch unsicher, welcher Partei du deine Zweitstimme geben solltest? Wir haben 10 Fakten über die Spitzenkandidat*innen der drei größten Parteien für dich gesammelt, die dir vielleicht bei deiner Entscheidung helfen könnten:

Was passiert mit der Erststimme und Zweitstimme nach der Wahl?

Am Sonntag nach 18 Uhr schließen die Wahllokale und es geht los mit der Auszählung der Erststimmen und der Zweitstimmen. Das kann eine Weile dauern! Der Ablauf im Schnelldurchlauf:

Wie wird gesichert, dass der Bundestag fair aufgeteilt wird?

Beispiel:

Was heißt in dem Zusammenhang „5-Prozent-Hürde“?