Epilierer oder Rasierer: Haarentfernung leicht gemacht

Rasieren, wachsen, epilieren!
Glatte Beine - rasieren oder Epilierer verwenden?
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Glatte Beine sind im Frühling ein absolutes Muss bei Mädchen, dazu kommen bei steigenden Temperaturen haarfreie Achseln und eine saubere Bikinizone. Epilierer zupfen dauerhaft die Härchen aus, mit Rasierern geht die Haarentfernung sanfter - sie hält aber nicht so lange. Wie du lästige Härchen am besten wieder loswirst!

Einfach und schnell: Rasieren

Ein guter Nassrasierer sorgt mit Rasierschaum schnell und unkompliziert für glatte Haut. Einfach den Schaum auftragen und damit Haut und Haar weich machen. Dann mit ganz sanftem Druck über die Haut gleiten. Eine Rasur gegen die Wuchsrichtung wird besonders gründlich. Wer das nicht verträgt und zum Beispiel rote Punkte bekommt, kann auch Wuchsrichtung rasieren. Und statt Rasierschaum kannst du auch ein schäumendes oder cremiges Duschgel verwenden, zum Beispiel, wenn du das Rasieren in deine tägliche Duschroutine einbaust.

Sei sehr vorsichtig in der Intimregion, vor allem an den Schamlippen und am After. An den kleinen Hautfalten kann die Klinge leicht hängen bleiben und die Haut verletzen. Deshalb immer die Haut schön straff ziehen, bevor der Rasierer eigesetzt wird. Wie die Intimrasur bei Mädchen am besten geht? Klick hier!

Allerdings: Eine Nassrasur ist meist nur am ersten Tag wirklich perfekt glatt. Danach kommen schon bald die kleinen Stoppeln der nachwachsenden Härchen und fühlen sich pieksig an. Vor allem dort, wo das Haar dicker ist. Das heißt: Mit der täglichen Rasur geht ziemlich viel Zeit drauf, wenn man immer und überall glatte Haut haben will. Dafür tut sie nicht weh und lässt sich in der Dusche gleich mit erledigen. Preiswert ist Rasieren ebenfalls, denn es gibt in Drogeriemärkten gute und günstige Rasierer. Nimm aber nicht die allerbilligsten, die Qualität ist nicht unwichtig.

Eine Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer reizt die Haut noch weniger und macht trotzdem glatte Haut. Für größere Hautpartien wie die Beine ist ein Elektrorasierer eher nicht so praktisch, und man muss den geschickten Umgang damit auch ein bisschen üben. Das elektrische Rasiergerät ist für ungeschickte Menschen allerdings eine gute Alternative, den wehtun kann man sich damit praktisch nicht.

Rasieren im Winter: ja oder nein?
Foto: iStock

Radikal aber schmerzhaft: Haarentfernung mit Wachs

Bei der Haarentfernung durch kalten oder warmen Wachs wird mit Hilfe von Wachsstreifen das Haar an der Wurzel herausgezogen. Haarentfernung mit Wachs kann man selbst zu Hause machen, das Zubehör gibt es im Drogeriemarkt. Allerdings ist es nicht so ganz einfach, das gründlich hinzubekommen, deshalb ist das Waxing-Studio eine gute Alternative. Enthaarungs-Studios gibt es viele, und die Profis wissen besser, wie man die Schmerzen vermeidet oder aushält beim Abziehen der Wachsstreifen. Der Moment ist echt autsch - aber kurz.

Waxing ist nicht ganz billig: Mit etwa 50 Euro für die Beine musst du meistens rechnen. Doch dafür hält ein gutes Waxing aber auch etwa drei bis vier Wochen lang - da relativiert sich der Preis.

Kaltwachse werden als fertige Streifen auf die Haut gelegt und angedrückt. Beim Abziehen bleiben dann die Haare daran hängen. Es gibt aber auch Wachs, das auf die Haut aufgetragen wird. Dann werden Streifen darübergelegt, angedrückt und abgezogen. Oft bleiben bei dieser Methode noch Haare an der Haut und das Ergebnis ist eher unbefriedigend.

Warmwachs ist effektiver. Er wird erhitzt und in Streifen auf die Haut aufgetragen. Die Masse erstarrt beim Erkalten und schließt die Haare fest ein. Daher ist das Ergebnis nach dem Abziehen des Wachses befriedigender als beim Kaltwachs.

Teuer aber richtig gründlich: Epilierer

Ein elektrischer Epilierer zupft die Haare aus der Haut. Das geht, in dem kleine rotierende Pinzetten beim Gleiten über die Haut die Haare aufnehmen und rausziehen. Am Anfang ist das unangenehm bis schmerzhaft, es piekst und prickelt ganz schön. Du achtest am besten darauf, dass deine Haut vorher beim Duschen oder Baden weich wurde, denn trocken sollte sie auf keinen Fall sein. Und zieh die Hautpartien beim Epilieren schön straff. Außerdem wird der Schmerz von Mal zu Mal weniger, bis er einem nach monatelanger Anwendungsdauer kaum noch etwas ausmacht.

Das Ergebnis ist langanhaltend, weil die Haare erst nach etwa drei Wochen nachwachsen. Am ersten Tag nach der Epilation ist die Haut aber oftmals noch etwas gerötet. Wer vor einem Date oder einer Party epilieren will, macht das also besser nicht kurz davor. Je nach Übung und Stärke des Haarwuchses dauert die Epilation der Beine 15 bis 30 Minuten.

Epilieren ist für die Beine eine gute Methode, ob du es auch für andere Körperzonen anwenden möchtest, musst du selbst ausprobieren. Im Intimbereich und auf zarten Hautpartien ist das auf jeden Fall nichts für Empfindliche.

Chemische Methode: Enthaarungscreme

Haarentfernung geht auch mit Cremes, die auf die Haut aufgetragen werden. Dort wirken sie auf die Haare ein, die nach einer Einwirkzeit mit Hilfe eines Spatels zusammen mit der Creme von der Haut abgestreift wird. Die Haut wird schön glatt, das Haar allerdings nur oberflächlich entfernt. Das glatte Gefühl hält trotzdem etwas länger als bei der Rasur. Vor allem wächst das Haar nicht so pieksig nach.

Der Nachteil einer chemischen Haarentfernung ist der Geruch. Die Dämpfe steigen einem ein bisschen in die Nase, weshalb Mädchen Oberlippen-Härchen damit auf keinen Fall entfernen sollten. Außerdem ist es nicht unaufwändig - einschäumen, warten, die Härchen abstreifen und den Schaum wieder entfernen. Manche Mädchen kommen allerdings gut damit klar.

Wer eine empfindliche Haut hat oder zu allergischen Reaktionen neigt, sollte eine Enthaarungscreme erst mal auf einer kleinen Stelle der Haut auf ihre Verträglichkeit testen sollte. Ob es unter den Achseln oder auf der dünnen Haut der Intimregion vertragen wird, prüfst du ebenfalls zunächst mit einem Miniklecks Entfernerschaum.

sommer
Foto: istockphoto

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