Selbstbefriedigung: So onanieren Jungen!

Wie Jungs sich bei der Selbstbefriedigung tolle Gefühle verschaffen und was es mit Begriffen wie Onanieren, Wichsen oder Autoerotik auf sich hat, erfährst du hier.  

Selbstbefriedigung: So onanieren Jungs!
Selbstbefriedigung ist für viele Jungs ganz normal!
Inhalt
  1. Selbstbefriedigung: So onanieren Jungen!
  2. Richtig Masturbieren: Worauf es ankommt!
  3. So masturbierst du ohne Vorhaut:
  4. Selbstbefriedigung hat viele Namen. 
  5. Onanieren/ Onanie
  6. Masturbieren/ Masturbation
  7. Ipsation
  8. Autoerotik
  9. Umgangssprachliche Bezeichnungen
 

Selbstbefriedigung: So onanieren Jungen!

Jungs kriegen ihren ersten Samenerguss etwa zwischen 11 und 15 Jahren. Aber Selbstbefriedigung kannst du auch schon ausprobieren, wenn du noch keinen Samenerguss hattest. Du kommst trotzdem zum Orgasmus - es fließt oder spritzt dann nur noch kein Sperma raus. Die meisten Jungen onanieren, indem sie ihren Penis umfassen und die Hand rauf und runter bewegen, sodass sich dabei die Vorhaut über die Eichel vor- und zurückschiebt. Jungen brauchen beim Masturbieren keine besonderen Hilfsmittel. Es gibt nichts, was man nicht auch mit den Händen tun könnte. Beim Onanieren gibt es viele Variationen, um zum Orgasmus zu kommen. Wie du masturbierst, entscheidest du selbst. Möchtest du möglichst schnell zum Orgasmus kommen, weil du Stress oder nur wenig Zeit hast, wirst du den Penis fester anpacken und deine Hand am Penisschaft schneller auf- und abbewegen. Geht es dir aber darum, deine Lust möglichst lange auszukosten, kannst du beim Onanieren z.B. eine Lotion oder Gleitgel verwenden oder du bewegst die Hand mal langsamer, mal schneller, steigerst die Erregung und lässt sie wieder abklingen, bis du irgendwann zum Orgasmus kommen willst.

 

Richtig Masturbieren: Worauf es ankommt!

Benutze beim Onanieren ruhig mal beide Hände. Während du dich mit der einen Hand am Penis erregst, kannst du mit der zweiten Hand andere erregbare Körperzonen verwöhnen. Dazu gehören zum Beispiel deine Brustwarzen und die Hoden, aber auch der Bereich um den After und deine Innenschenkel. Zusätzlich kann es auch erregend sein, wenn du dir beim Masturbieren sexuelle Fantasien machst. Beim Onanieren kannst du ruhig experimentierfreudig sein! Ob im Stehen, im Liegen, in der Badewanne oder unter der Dusche – probiere aus, wo und wie du es am liebsten magst.

 

So masturbierst du ohne Vorhaut:

Die meisten Jungen onanieren, indem sie ihren Penis umfassen und die Hand rauf und runter bewegen, sodass sich dabei die Vorhaut über die Eichel vor- und zurückschiebt. Bei beschnittenen Jungen funktioniert das ähnlich: Auch sie umfassen ihren Penis mit der Hand. Doch weil ihre Vorhaut verkürzt ist, lässt sie sich kaum oder gar nicht vor- und zurückschieben. Damit die Hand trotzdem über den empfindlichen Penisschaft gleiten kann, benutzen viele Jungs etwas Lotion oder Gleitgel. Klar ist: Nach einer Beschneidung muss jeder Junge oder Mann seinen Penis erst wieder neu kennen lernen und ausprobieren, wie er auf Rubbeln oder Streicheleinheiten reagiert. Wenn es also nicht gleich so lustvoll klappt, wie vor der Beschneidung - nicht verzweifeln! Nach einer Beschneidung kann es ein paar Monate dauern, bis du dich an die neue Situation gewöhnt hast. Bis dahin hilft eigentlich nur ausprobieren und üben.

 
 

Selbstbefriedigung hat viele Namen. 

Onanie, Masturbation, Rubbeln, Wichsen sind nur ein paar Beispiele von vielen. Erfahre hier, woher die einzelnen Begriffe kommen und was genau es damit auf sich hat: 

 

Onanieren/ Onanie

Der Begriff Onanie wurde von Onan, einer biblischen Figur im ersten Buch Mose, abgeleitet. Tatsächlich wurde Onan aber nicht bekannt, weil er sich selbst befriedigte, sondern weil er seinen Penis kurz vorm Orgasmus aus der Scheide zog, also den sogenannten Coitus interruptus praktizierte. Nach einem altjüdischen Gesetz sollte er ein Kind mit der Witwe seines Bruders zeugen, hatte aber keine Lust dazu

 

Masturbieren/ Masturbation

Der Begriff stammt aus dem Lateinischen (manustupratio von manus "Hand" und stuprum "Unzucht"). Er wird meistens in der Schrift-, selten in der Umgangssprache benutzt und beschreibt die Selbstbefriedigung bei Männern und Frauen.

 

Ipsation

Die Bezeichnung ist heute kaum noch gebräuchlich. Sie stammt aus dem Lateinischen (ipse = "selbst") und wurde vor allem in religiösen, später auch in wissenschaftlichen Zusammenhängen benutzt.

 

Autoerotik

Bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie: Erotik mit sich selbst. Der Begriff ist heute immer noch gebräuchlich und wird häufig in der Literatur für Selbstbefriedigung verwendet.

 

Umgangssprachliche Bezeichnungen

Schrubben, Rubbeln, Wichsen, Abschütteln, sich einen runterholen, sich einen hochholen, es sich selbst machen . . . - solche Bezeichnungen beschreiben umgangssprachlich, was bei der Selbstbefriedigung passiert:

» Wichsen, Schrubben oder Rubbeln bezieht sich auf die schnellen Bewegungen der Hand am Penis oder der Klitoris.

» Abschütteln meint den Samenerguss.

» „Sich einen runterholen“ beschreibt das Schlappwerden des Penis nach dem Orgasmus.

» „Sich einen hochholen“ meint das Steifwerden des Penis bei der Stimulation mit der Hand.

Die meisten Begriffe beschreiben, wie es Jungs machen. Solosex haben, sich selbst befriedigen oder Rubbeln sind Beschreibungen, die für beide Geschlechter gelten. Worte die allein die Selbstbefriedigung der Frau meinen, gibt es nicht.