Die fünf häufigsten Regelprobleme!

Die fünf häufigsten Regelprobleme!

Die Regel ist zwar keine Krankheit, einigen Mädchen haben aber doch Regelprobleme während der Periode. Wir erklären, welche Signale des Körpers dabei normal sind oder wann ein Mädchen sich vom Frauenarzt helfen lassen sollte.

Regelprobleme während der Periode sind zwar lästig, aber ganz normal!

Mädchen kriegen zwischen dem zehnten und 15ten Lebensjahr ihre Periode. Sie wird auch Regel, Tage, Blutung, Periode oder Mens genannt. Dabei fließt über vier bis sieben Tage hinweg Blut aus der Scheide - etwa sie Menge einer halben Teetasse. Den meisten Mädchen geht es dabei fast wie immer. Einige fühlen sich aber auch nicht richtig wohl, weil sie ein bisschen Bauchschmerzen spüren oder nicht gut drauf sind. Solche Erscheinungen sind normal und ein Anlass, sich einfach ein bisschen zu schonen oder sich etwas Gutes zu tun.

Wenn ein Mädchen aber richtige Schmerzen hat oder über weit mehr als sieben Tage blutet, ist das nicht normal. Doch einige Mädchen trauen sich damit nicht zum Arzt, weil es ihnen peinlich ist. Oder sie sind unsicher, ob das überhaupt ein Grund für einen Arztbesuch ist. Deshalb erklären wir hier, welche Probleme Mädchen haben können, bei denen ein Frauenarzt helfen kann.

 

Starke Schmerzen!

Drücken und Ziehen in Unterleib und im unteren Rückenbereich sind vor allem zu Beginn der Regel nicht selten. Oft helfen Wärme oder Ruhe, bei einigen Mädchen auch Sport. Und wenn es für kurze Zeit etwas doller wird, können Mädchen versuchen, ob eine leichte Schmerztablette hilft. Das sollte aber natürlich die Ausnahme bleiben.

Richtig schlimme Schmerzen oder Krämpfe braucht aber kein Mädchen auszuhalten. Sie sind ein Grund zum Arzt zu gehen. Der kann dann genau untersuchen, welche Ursache die Schmerzen haben können und welche Hilfe das Mädchen braucht.

 

Unregelmäßige Blutungen!

Der Abstand von einer Regel zur nächsten ist vor allem in der Pubertät bei vielen Mädchen nicht jedes Mal gleich. Das ist in den meisten Fällen normal, aber etwas nervig. Denn das Mädchen weiß dann nie so genau, wann es mit der nächsten Regel rechnen kann. Es gibt aber auch Mädchen, bei denen die unterschiedlichen Abstände zwischen den Blutungen auf hormonelle Störungen hinweisen.

Deshalb sind unregelmäßige Blutungen ein Anlass, den Frauenarzt um Rat zu fragen. Er kann feststellen, ob die Schwankungen pubertätsbedingt normal sind oder nicht. Und er kann in vielen Fällen helfen, dass ein Mädchen wieder einen regelmäßigen Abstand zwischen zwei Blutungen bekommt.

 

Längeres Ausbleiben der Regel!

Dieses Problem breitet vielen Mädchen Sorgen, weil sie befürchten, dass das Ausbleiben der Regel ein Zeichen für eine Schwangerschaft ist. Dabei kann das auch einfach so mal passieren. Denn auch hormonelle Unregelmäßigkeiten, Stress, extreme Gewichtsschwankungen, Krankheit oder Kummer können dazu führen, dass die Blutungspause viel länger ist, als gewohnt. In der Pubertät kann das normal sein und nur selten steckt ein Problem dahinter. Setzt die Blutung nach einigen Wochen nicht von selber wieder ein, oder Du bist als Mädchen einfach beunruhigt und willst wissen, was los ist, solltest Du einen Frauenarzt aufsuchen.

 

Starke Blutungen!

Starke Blutungen sind bei jungen Mädchen nicht normal und sie können den Körper sehr schwächen. Deshalb sind die ein Grund zum Frauenarzt zu gehen. Er kann nach einem Gespräch und vielleicht auch einer Blutabnahme feststellen, welche Hilfe die Patientin braucht.

 

Kopfschmerzen, Übelkeit und schlechte Stimmung!

Die hormonelle Lage des Körpers während der Regel führt bei einigen Mädchen zu gedrückter bis schlechter Stimmung, Kopfschmerzen oder auch Übelkeit - manchmal auch schon an den Tagen vor der Regel. Mädchen, die sehr darunter leiden, können deswegen zum Frauenarzt gehen. Auch dafür gibt es Lösungen. Damit muss sich niemand unnötig rumärgern.

In jedem Fall gilt: Wenn eine Mädchen in irgendeiner Form unsicher ist, was die weiblichen Aspekte seiner Gesundheit angeht, dann kann es den Frauenarzt um Rat fragen. Denn auch für ein klärendes Gespräch ist er/sie da. Nicht nur in Notfällen oder für die Pille.