Beziehung: Viel Sex macht Paare nicht immer glücklicher!

Wie viel Sex ist in einer Beziehung normal? Das kann man so pauschal gar nicht sagen, denn das Bedürfnis nach Sex ist bei jedem Menschen anders. Ein weitverbreiteter Mythos besagt, dass nur Paare mit viel Sex eine glückliche Beziehung führen. Laut einer Untersuchung eines amerikanischen Forscherteams ist das aber Quatsch!

 

Wie viel Sex ist normal?

Einige Paare lieben es, so oft wie möglich miteinander zu schlafen. Andere haben nur alle paar Tage, ein Mal in der Woche oder im Monat Sex. Aber keine Sorge: All das ist normal. Und nur weil ein Paar weniger Sex hat, als ein anderes, heißt es nicht, dass es sich weniger liebt.

Aber wie ist dieser Mythos entstanden? Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass uns viel Sex glücklich macht. Denn beim Liebesspiel werden Hormone ausgeschüttet, die unserer Seele gut tun. Dementsprechend ist die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs als Indikator für eine glückliche und zufriedene Beziehung geworden.

In der Studie eines Forscherteams der Carnegie Mellon University im US- Magazin Journal of Economic Behaviour & Organization wurde der Mythos nun entkräftet.

 

Macht viel Sex glücklicher?

Um den Zusammenhang von Sex und Zufriedenheit in einer Beziehung zu erforschen, arbeiteten die Forscher mit 128 Pärchen zusammen. 70 Paare wurden im Rahmen der Sexualstudie gebeten, doppelt so oft miteinander zu schlafen, wie gewohnt. Die anderen 58 Paare sollten hingegen weniger oft Sex haben, als gewöhnlich. Der Untersuchungszeitraum ging über drei Monate, in denen die Probanden täglich einen Online-Fragebogen ausfüllen und angeben mussten, wie glücklich sie waren.

Das überraschende Ergebnis: Die Paare, die seltener Sex hatten als zu vor waren glücklicher, als jene, die häufiger Sex hatten!

WARUM? Beim Sex werden zwar Glückshormone ausgeschüttet, allerdings wirkt das auch nur entspannend, wenn beide Partner auch wirklich Lust auf Sex haben. Da einige Probanden zu mehr Sex verpflichtet wurden, entwickelte sich der Geschlechtsverkehr statt zu einem Glücksfaktor, zu einem Stressfaktor in der Beziehung.

Deshalb gilt grundsätzlich: Jedes Paar muss für sich die richtige Sex-Dosis finden! Übrigens werden auch beim Kuscheln Glückshormone ausgeschüttet. Schmusen, kuscheln und knutschen stärkt die Beziehung und lässt Paare emotional noch enger zusammenwachsen. Es muss also nicht immer Sex sein! ;-)

 

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