Warum wir LIKES lieben und wie man richtig damit umgeht!

Soziale Netzwerke wie Instagram sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Sie bringen viele Vorteile: Wir können weltweit Freunde finden, Gedanken teilen und uns kreativ ausleben. Wir sind nie allein – immer gibt es jemanden, der antwortet. Jemanden, der einen Like da lässt! Und wir fühlen uns sofort gut, wenn ein Herzchen auf unserem Handy-Display aufploppt. Doch trotz des Funs beim Posten, Teilen und Liken gibt es Schicksale, die zeigen, dass ZU VIEL – auch von super coolen Dingen – immer auch negative Auswirkungen haben kann. Darum legen Stars wie Selena Gomez oder Miley Cyrus immer wieder Social Media-Pausen ein. Ist das wirklich der einzige Weg? Oder kann man auch anders mit Likes & Co. umgehen? Wie, erfährst du hier. Und das Allerwichtigste ist, sich selbst treu zu bleiben, wie auch die gemeinsame Kampagne #Follow Yourself von BRAVO und Instagram Deutschland zeigt.

Darum lieben wir LIKES...
Darum lieben wir LIKES...
 

Was machen Likes mit uns?

Ein neuer Daumen hier, ein Herzchen da – bei jeder Benachrichtigung macht dein Herz einen kleinen Sprung. Likes machen happy! JA! Jedenfalls für einen kurzen Moment. Bei einer Like-Benachrichtigung schüttet unser Körper Glückshormone aus. Jedes Like und jeder neue Follower lassen unser Herz höherhüpfen! Denn Likes lösen das gleiche Gefühl aus, wie ein Streicheln über den Hinterkopf, wissen Psychologen. Da bekommen wir das Gefühl, wir seien als Person wertvoller. Man sieht täglich, dass andere mehr Likes bekommen, als man selbst. Darum gibt man sich beim nächsten Post mehr Mühe, will mehr Likes und somit mehr Anerkennung für seine Mühe. Derselbe Effekt, wie bessere Noten zu erzielen. Man will sich selbst immer wieder toppen, das ist ein echt endloser Prozess. Damit wir uns selbst weniger unter Druck setzen, hat Instagram in einigen Ländern in einem Versuch, die Likes abgeschafft, genauer gesagt in Kanada,  Brasilien, Neuseeland, Irland, Italien und Japan. 

 

Gibt es eine Like-Sucht?

Schon vor drei Jahren stellte Superstar Selena Gomez fest, dass sie an einer Sucht leidet. Keiner Drogen-, Sex- oder Magersucht, sondern an einer Like-Sucht! Selenas Problem: Sie steigerte sich in das Feedback ihrer Community hinein. Likes waren alles für sie. Eine Bestätigung! Je mehr, desto besser. Aber wie viele Likes machen happy? Sel entwickelte eine Abhängigkeit, immer mehr zu wollen. Millionen? Das war irgendwann nicht mehr genug. „Mit meiner großen Community kam auch die Sucht“, erklärt die Sängerin. Ihr Ausweg: Social Media Detox! Doch ist das wirklich nötig? Die Kampagne #FollowYourself von BRAVO und Instagram will erreichen, dass man Social Media als Inspiration, Ratgeber, Entertainer oder Kommunkationsmittel jederzeit nutzen kann – aber ohne sich dabei jemals schlecht zu fühlen. Die Abhängigkeit von Likes zeugt am Ende ja auch von einem Mangel an Selbstbewusstsein. Krass, dass selbst Megastars wie Selena darunter leiden! 

 

Wie geht man cool mit Likes um?

Be real: Follow Yourself

Im Grunde genauso, wie mit allen anderen Dingen. Man sollte nicht übertreiben! Klar, will man einen Account mit tollen Fotos, mit besonderen Pics, die einem von anderen abheben – aber: dabei sollte man sich nicht reinsteigern. Mach nur Fotos, die du wirklich cool findest und lade sie nicht nur hoch, weil du dir viele neue Likes wünscht. Du fühlst dich auch besser, wenn du nur Fotos hochlädst, die dir auch wirklich gefallen. Schließlich ist es dein Account und nicht der eines anderen! #FollowYourself! Und ja, folgende Situation kennt jeder: "Wieso haben nicht alle meine allerbesten Freunde mein Foto geliked? Oder auf meine Story reagiert?" Pöh! Lass dich davon nicht verrückt machen! Viele deiner Freunde triffst du häufig im Real Life, sodass sie auf Social Media nicht immer reagieren. Oder es geht in der Masse der Beiträge unter. Und der einfachste Grund von allen: Wenn dir ein Freund oder jemand anderes etwas erzählt, reagierst du ja auch nicht immer mit einem Kompliment, oder? Und genauso ist das auf Social Media auch.