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Vom Flüchtling zum Star

Sie war eines der prägendsten Gesichter der olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Jahr 2016: Yusra Mardini. Sie ist aus Syrien geflohen und bei den Olympischen Spielen für das Flüchtlings-Team gestartet. Bekannt wurde die junge Frau durch ihre Flucht vor über vier Jahren über das Mittelmeer. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester sprang die damals 17-Jährige ins Meer, um das überfüllte Schlauchboot zusammen mit drei Männern drei Stunden lang in Richtung Lesbos zu ziehen. „Das war richtig schwer, und das war kalt und Salz in meinen Augen, in meinem Mund für drei Stunden“, erinnert sie sich. Eigentlich wollte Yusra immer nur eines: einfach schwimmen. Der Sport ist ihre Leidenschaft. Schon in ihrer Heimat hat sie täglich trainiert. Doch will sie mit ihrer Lebensgeschichte auch Hoffnung geben, anderen Menschen Mut machen. Mittlerweile trainiert Yusra für die „Wasserfreunde Spandau 04“ und träumt von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Japan 2020.