Die klassische 4-4-2-Aufstellung

Die Sechser-Position in einer klassischen Aufstellung.

Früher wurden im Fußball Positionen nach Rückennummern benannt. Um viele der heutigen Begriffe wie "Doppel-Sechs" zu verstehen, muss man sich die Aufstellungen von früher anschauen. Hier ist eine der beiden wichtigsten Varianten, die klassische 4-4-2-Aufstellung

Als Deutschland 1990 zum letzten Mal Weltmeister wurde, spielte die DFB-Elf noch im klassischen 4-4-2. Eines der wichtigsten Merkmale der früheren Aufstellungen, ist der Libero mit der Nummer 5. Heute wird fast nur noch mit Viererkette gespielt, da so wesentlich effektiver verteidigt wird, als mit einem freien Mann, der hinter drei Manndeckern spielt. Der Spieler mit der Nummer 4, der sogenannte "Vorstopper" verteidigte entweder gegen den Mittelstürmer, wenn der Gegner im klassischen 4-3-3-System spielte. Oder er spielte eine Art zweiten Libero weiter vorne. Vor der Abwehr spielte der Sechser als Abräumer, der das Aufbauspiel des Gegners stören sollte und als direkter Gegenspieler des gegnerischeren Spielmachers (Nummer 10) spielte. Im Mittelfeld wurden die Außenpositionen (7 und 8) von flinken Spielern mit starken Flanken besetzt, im Zentrum spielte der "Regisseur" mit der Nummer 10. Die Angreifer trugen im Normalfall die Nummern 9 und 11.

Diese Positionen und dabei speziell die Rückennummern bilden die Grundlage heutiger taktischer Positionen wie der "Doppel-Sechs".