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Im Einsatz für den Frieden

Für ihr Engagement gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen erhält die Jesidin Nadia Murad am 10. Dezember in Oslo den Friedensnobelpreis. Ihr Schicksal ist schrecklich: Wie viele Jesidinnen wurde Nadia von Terroristen des sogenannten Islamischen Staates (IS) verschleppt, gefoltert und monatelang in Gefangenschaft vergewaltigt. Doch der jungen Frau gelang die Flucht. Und sie hat ein Ziel: die Welt auf die Gräueltaten in ihrem Volk aufmerksam machen. "Diese Verbrechen müssen aufhören!", sagt Nadia. Kurz nach ihrer Flucht begann die junge Frau deshalb, die ganzen Grausamkeiten öffentlich zu machen. Die 25-Jährige engagiert sich mittlerweile als UN-Sonderbotschafterin für die Rechte von Opfern von Menschenhandel.