"Du kannst dein Leben in eine Rom-Com verwandeln!":"Finding Emily"-Stars im Interview
Angourie Rice und Spike Fern sprechen im BRAVO.de-Interview über Dating-Red-Flags und welche Gemeinsamkeiten sie mit ihren Charakteren haben.
Rom-Com-Fans aufgepasst! Ab dem 10.09.2026 nimmt uns der Kinofilm „Finding Emily“ mit auf eine chaotische Suche nach der großen Liebe. Als Tontechniker Owen (Spike Fern) bei einer Party auf Emily (Sadie Soverall) trifft, sprühen sofort die Funken. Doch erst später stellt er fest, dass eine Ziffer in der Telefonnummer, die sie ihm gegeben hat, fehlt. Zur gleichen Zeit sucht eine Psychologiestudentin Emily (Angourie Rice) nach einem Beweis, dass Liebe verrückt macht. Sie bietet Owen ihre Unterstützung an, um aus 318 Emilys, die an der Universität Manchester studieren, die Richtige zu finden. Jedoch nicht, ohne den kompletten Campus ins Chaos zu stürzen. Wird Owen Emily finden? Und findet er damit auch die große Liebe? Im Interview mit BRAVO.de verraten Angourie Rice und Spike Fern, was wir von ihren Charakteren lernen können und ob sie an Liebe auf den ersten Blick glauben!
Was macht "Finding Emily" so besonders?
Mit „Finding Emily“ trifft Campus-Komödie auf große Gefühle. Für Hauptdarstellerin Angourie Rice gibt es dabei einiges, was den Film ganz besonders macht: „Ich finde,Finding Emilyist in ein paar Punkten einzigartig. Er ist sehr stark mit der Stadt Manchester verbunden. Es fühlt sich an wie ein Porträt von zwei Figuren, die durchs Leben gehen und sich verändern – aber gleichzeitig auch wie ein Porträt einer Stadt. Und Manchester sieht man auf der Leinwand nicht so oft wie New York oder Chicago, und das fühlt sich wirklich besonders an. Dadurch ist der Film, finde ich, auch sehr mit Musik verbunden. Es ist kein Musical, aber es wirkt so, als würden wir Figuren begleiten, die Musik lieben und sich damit verbunden fühlen. Ich glaube, das macht ihn besonders.“
Aus diesem Grund konnte Spike Fern beim Dreh auch sein musikalisches Talent unter Beweis stellen, wie er erzählt: „Ich konnte schon vorher ein paar kleine Parts auf der Gitarre spielen, aber das kann ich jetzt noch etwas besser – weil ich die Songs für den Film gelernt habe, und auch das Singen. Oh, und der Manchester-Akzent!“
"Finding Emily": Was Emily und Owen uns beibringen können
Doch abgesehen von Ort und Musik sind es vor allem die beiden Hauptcharaktere, ihre Herausforderungen und Eigenschaften, die den Film ausmachen. Für Angourie sticht bei ihrem Charakter Emily ein Merkmal besonders heraus:„Emily macht riesige Sprünge. Sie weiß nicht, ob es gut ausgeht, aber das tut es irgendwie immer. Sie ist jemand, bei dem alles klappt, selbst wenn sie große Risiken eingeht.“
Und können die beiden manche Eigenschaften ihrer Charaktere auch in sich selbst wiederfinden?„Ich habe das Gefühl, wir haben die Elemente von den Figuren sowieso schon in uns. Aber beim Schauspielen kann man es eben ins Extreme ausspielen. Aber ich glaube nicht, dass ich so chaotisch bin wie Emily. Ich glaube auch nicht, dass ich so ein Risiko-Mensch bin wie sie“, sagt Angourie.
Spike geht es fast genau so: „Ich bin, glaube ich, auch nicht so ein großer Risiko-Mensch wie Owen. Aber es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen mir und ihm. Ich hab’s gerade erst erlebt: Meine Freunde und meine Familie haben den Film neulich gesehen, und die meinten: „Ja, da gibt’s schon ein paar Ähnlichkeiten.“ Das war cool.“
Dabei gibt es auch das ein oder andere, was wir von Owen und Emily abschauen können. „Ich glaube, von Owen lernt man, sein Herz auf der Zunge zu tragen und einfach verletzlich zu sein. Einfach mitzugehen, egal was es ist – ob gute Zeiten oder harte Zeiten.“, so Spike.
Angourie Rice kann da nur zustimmen: „Ja, das mag ich, denn ich glaube, meine Figur lernt das im Film auch. Sie lernt, zu akzeptieren, dass sie etwas Großem nachjagen will, und sich dafür nicht zu schämen. Sie sieht diese Eigenschaft in Owen, und sie mag sie.“
Angourie Rice und Spike Fern: Liebe auf den ersten Blick und Dating-Red-Flags
Große Gefühle, eine Prise Chaos und ein Happy End: Wie cool wäre es, wenn das Leben so wäre wie in unserer liebsten Rom-Com! Können solche Geschichten auch im echten Leben passieren? Angourie ist sich sicher: „Ich denke schon, ja. Ich glaube, es hängt davon ab, wie du es erzählst. Du kannst etwas Schwieriges, Herzzerreißendes, Lustiges, Langweiliges oder Interessantes erleben – und es in jede Richtung drehen, die du willst. Ich glaube schon, dass du dein Leben in eine Rom-Com verwandeln kannst, einfach indem du es richtig erzählst. Und indem du es auf die richtige Art betrachtest.“
Auf die Frage, ob wir dabei sogar auf Liebe auf den ersten Blick hoffen können, hat Spike eine Antwort: „Ich glaube an Liebe auf den ersten Blick. Es ist schön, daran zu glauben, finde ich.“
Aber es gibt auch Dating-Red-Flags, bei denen die beiden lieber auf das Happy End verzichten würden: „Ich mag keine Leute, die im Kino reden oder am Handy sind. Das ist für mich eine große Red Flag.“ so Spike. Angourie stimmt zu: „Das ist eine gute Antwort! Ich mag es nicht, wenn Leute einem etwas madig machen. Wenn du etwas liebst und sie sagen: „Echt? Du magst das?“ Mag ich nicht. Sei unterstützend!“
Ob Owen und Emily die „richtige Emily“ finden und ob diese turbulente Suche sogar zu der großen Liebe führt, erfahrt ihr ab dem 10.09.2026 im Kino!






