So kommen Jungen zum Orgasmus!

Egal ob du dich selbstbefriedigst oder Sex mit einem Partner oder einer Partnerin hast: Wenn du Lust kriegst startet dein Körper ein spannendes Programm. Wir erklären dir, was dabei in deinem Körper alles passiert.

Manchmal reicht schon ein Blick, ein Gedanke oder eine Berührung: Sexuelle Erregung bei Jungen passiert oft schnell und manchmal auch unerwartet.

Um besser erklären zu können, was dabei mit deinem Körper geschieht, haben Wissenschaftler die Zeitspanne von der ersten Erregung bis zur Entspannung nach dem Orgasmus in vier Phasen eingeteilt.

Wir erklären dir die verschiedenen Phasen und sagen, was da abläuft:

 

Erregungsphase: Wenn du Lust kriegst!

Penis: Die auffälligste Veränderung bei sexueller Erregung ist das Steifwerden (Erektion, lateinisch = Aufrichten) des Penis. Dabei füllen sich die so genannten Schwellkörper im Penis mit Blut. Da mehr Blut einströmt als abfließen kann, entsteht ein leichter Überdruck, der den Penis vergrößert und steif werden lässt.

Hoden: Gleichzeitig zieht sich die Muskulatur im Hodensack zusammen. Dadurch verdickt sich die Haut des Hodensacks und die Hoden werden durch die Muskulatur der Samenleiter aufwärts zum Körper hin gezogen.

sex flush: Je erregter ein Junge jetzt ist, umso höher steigen sein Blutdruck und sein Puls. Bei manchen Jungen kommt es zusätzlich zum so genannten "sex flush". Das bedeutet: Die Haut rötet sich. Die Rötungen beginnen meistens am Unterkörper, greifen dann auf die Schenkel, die Schultern, den Nacken und das Gesicht über. Mal mehr, mal weniger und nicht jedes Mal gleich stark. Gegen Ende der Erregungsphase werden bei manchen Jungen auch die Brustwarzen steif.

Erektionsprobleme: Ist ein Junge sehr aufgeregt oder durch Gedanken abgelenkt kann es passieren, dass er zwar große sexuelle Lust empfindet aber der Penis kaum oder gar nicht steif wird. Das ist nicht ungewöhnlich. Denn Ablenkung und Stress sind der größte Feind einer lustvollen Sexualität. Lernt der Junge, sich beim Sex zu entspannen, bekommt er meist wieder eine ganz normal harte Erektion.

 

Plateauphase: Wenn du auf der Lustwelle schwimmst!

Die Plateauphase ist nichts anderes als die Fortsetzung der Erregungsphase. Die Bezeichnung "Plateau" (französisch = Hochebene) beschreibt, dass der Junge jetzt einen Grad an Erregung erreicht hat, der eine Zeit bestehen bleibt, bis er zum Orgasmus kommt. Hat er diesen Punkt erreicht, wird alles andere nebensächlich und er lässt sich durch seine Umgebung kaum noch ablenken.

Körperliche Reaktionen: Sein Puls und sein Blutdruck steigen weiter und die Atmung wird schneller. Außerdem werden seine Hoden jetzt dicker und der Hodensack wird noch weiter an den Unterleib herangezogen. Aus dem Penis tritt jetzt der so genannte Glücks- oder Vorlusttropfen aus. Das sind wenige glasklare Tropfen, die bereits Samenzellen enthalten. Also Vorsicht! Denn sie reichen bereits aus, dass ein Mädchen davon schwanger werden kann.

Erregung: Wie lang die Plateauphase anhält, ist von Junge zu Junge und von Situation zu Situation verschieden. Ist er extrem erregt, dauert die Phase, in der er seine Lust genießen kann, manchmal nur Sekunden. Mit zunehmender sexueller Erfahrung lernen die meisten Jungs, ihre Erregung selbst zu steuern. Dann kann die Plateauphase mehrere Minuten oder länger andauern, bis es zum Orgasmus kommt.

 

Orgasmusphase: Wenn deine Lust auf dem Höhepunkt ist!

Sexueller Höhepunkt: Der Orgasmus (griechisch = lustvolle Erregung) ist das plötzliche Nachlassen der Muskel- und Nervenanspannung auf dem Gipfel der sexuellen Erregung. Diese Empfindung ist der größte körperliche Genuss, zu dem ein Mensch fähig ist. Ein Orgasmus dauert nur wenige Sekunden. Er fühlt sich an, wie ein kurzer krampfartiger Anfall mit einer schnellen Folge von leichten Zuckungen am ganzen Körper, der rasch in eine Zustand totaler Entspannung übergeht. Geschlechtsreife Jungen haben fast immer zeitgleich mit dem Orgasmus einen Samenerguss.

Körperliche Reaktionen: Im Körperinneren wird der Orgasmus von Muskelzuckungen begleitet. Alle Muskeln sind extrem angespannt. Die Schließmuskeln der Harnröhre und des Anus (After, Poloch, Darmausgang) ziehen sich im gleichen Takt zusammen, wie die Geschlechtsorgane. Durch die rhythmischen Muskelbewegungen spritzt das Sperma mit Druck aus dem Penis (Ejakulation, lateinisch = Herausschleudern). Aber: nicht jeder Orgasmus ist gleich intensiv. Gerade bei Jungen die häufig onanieren, ist die Erregung und damit auch die Muskelanspannung beim Orgasmus etwas geringer. Dann spritzt das Sperma beim Orgasmus nicht aus dem Penis, sondern fließt nur ab.

Orgasmus und Samenerguss: Das sind zwei getrennte Vorgänge im Körper. Ein Junge kann zwar ohne Orgasmus keinen Samenerguss haben. Aber er kann auch zum Orgasmus kommen ohne abzuspritzen. Bei Jungen, deren inneren Geschlechtsorgane noch nicht so weit entwickelt sind und deshalb noch keinen Samenerguss haben, ist das ganz normal.

 

Rückbildungsphase: Wenn deine Lust abflaut!

Entspannung: Nach dem Orgasmus kehrt der Körper langsam in den Zustand zurück, in dem er vor der Erregungsphase war: Direkt nach dem Orgasmus lässt die Erektion sichtbar nach. Allerdings wird der Penis nicht gleich völlig schlapp. Je intensiver die Erregung war, um so länger dauert es, bis er wieder auf seine normale Größe "schrumpft". Auch die Rötungen der Haut (sex flush) und die Anspannung der Muskeln lassen jetzt schnell nach. Atmung, Puls und Blutdruck normalisieren sich wieder. Die Haut des Hodensacks dehnt sich wieder und die Hoden hängen nun wieder tiefer.

Lustpause: Anders als beim Mädchen ist der Junge für weitere sexuelle Reize erst mal unempfindlich. Wie lang diese Unempfindlichkeit dauert, ist ganz unterschiedlich. Klar ist nur: Ein 15 oder 16-jähriger Junge ist schneller wieder erregbar als ein 25 oder 30-jähriger Mann. Der Zeitraum zwischen Orgasmus und erneuter Erektion des Penis kann bei Jungen nur wenige Minuten dauern - oder auch mal eine halbe Stunde auf sich warten lassen. Also: Kein Stress!

 

So kommen Jungen bei der Selbstbefriedigung. . .

Du kommst schnell zum Orgasmus - willst das aber gar nicht? Dann versuche bei der Selbstbefriedigung ein gutes Gespür dafür zu entwickeln, wie du am längsten auf der Plateau-Phase (haben wir oben erklärt) bleibst, bevor du zum Orgasmus kommst. Oft helfen sanftere und langsamere Bewegungen, nicht so schnell abzuspritzen und die Erregung länger zu genießen. Das ist auch beim Sex mit einem Partner so.

Hier gibt es die wichtigsten Tipps für abwechslungsreiche Selbstbefriedigung:

» So kommen Jungen bei der Selbstbefriedigung am besten zum Orgasmus

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