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Robert Hoyzer: Neuer Job für Skandal-Schiri!

Robert Hoyzer
10 Jahre nach dem Schiri-Skandal ist Robert Hoyzer wieder im Fußball aktiv.

Den Name Robert Hoyzer hat wohl jeder Fußball-Fan schon einmal gehört. Der ehemalige Schiedsrichter war vor rund 10 Jahren in den größten Betrugsskandal aller Zeiten in Deutschland verwickelt. Der damals 25-Jährige hatte Pokal- und Zweitligaspiele für die Wettmafia manipuliert. Doch was macht Robert Hoyzer heute?

Robert Hoyzer verbrachte 2 Jahre und fünf Monate in Haft. Inzwischen ist er tatsächlich wieder im Fußball aktiv! Erst spielte er in niederen Klassen bei verschiedenen Vereinen als Verteidiger, anschließend war er ehrenamtlicher Direktor des Viertligisten Berliner AK. Seine Aufgabe: Die Sponsoren-Akquise.

Nun hat Robert Hoyzer einen neuen Job! Der Regionalligist FC Viktoria 1889 Berlin hat den 35-Jährigen als Leiter für den Bereich Marketing, Vertrieb und Sponsoring eingestellt. "Mit der neuen Position beim FC Viktoria 1889 gehe ich den nächsten Schritt in meiner Berufslaufbahn und freue mich auf die neue Herausforderung bei diesem so großen Traditionsverein", sagte Hoyzer. Sein neuer Verein zu der Verpflichtung: Robert Hoyzer habe beim Berliner AK "in ähnlicher Position hervorragende Arbeit geleistet".

 

Robert Hoyzer: Der Wettskandal

Als DFB-Schiedsrichter wurde Robert Hoyzer von einem gewissen Ante Sapina geschmiert. Er und seine Brüder haben aus dem Berliner „Cafe King“, das es inzwischen nicht mehr gibt, ihre krummen Geschäfte gesteuert. Schiedsrichter, Linienrichter, Funktionäre und Spieler wurden bestochen, damit die gewünschten Endergebnisse zustande kamen. Am Ende sollen die Sapinas damit über 1,8 Millionen Euro gemacht haben. Ante Sapina sitzt noch immer in Haft!

 

Robert Hoyzer: So flog alles auf

Aufgedeckt hatten den Manipulations-Skandal damals Lutz Michael Fröhlich (heute Schiri-Boss beim DFB), Manuel Gräfe und Felix Zwayer (beide Bundesliga-Schiedsrichter). Sie übermittelten dem DFB ihre Verdachtsmomente, die Geschichte kam ins Rollen… Pikant: Zwayer, der 2014 zum „Schiedsrichter des Jahres“ gewählt wurde, wurde damals ebenfalls sechs Monate gesperrt. Er soll 300 Euro von Robert Hoyzer angenommen haben, um als Linienrichter bei einem Drittligaspiel zu manipulieren.

Ist der deutsche Fußball inzwischen vor einem solchen Wettskandal sicher? Schreib deine Meinung in die Kommentare!