Gaudino: Hungerlohn als Bundesliga-Spieler

Gianluca Gaudino verdient gerade einmal 250 Euro im Monat.
Gianluca Gaudino verdient gerade einmal 250 Euro im Monat.

Gianluca Gaudino vom FC Bayern München verdient gerade einmal 250 Euro im Monat!

Er gehört zu den größten Talenten in Deutschland, hat bereits in der Bundesliga gespielt und trainiert mit den Superstars der Liga: Gianluca Gaudino vom FC Bayern München wird eine große Zukunft vorhergesagt. Doch aktuell gehört das Supertalent zu den schlechtbezahltesten Spieler der Bundesliga! Der 17-Jährige verdient gerade einmal 250 Euro im Monat!

 

Gaudino: Fördervertrag mit Bayern

Sein Vater und Spielerberater Maurizio Gaudino.
Sein Vater und Spielerberater Maurizio Gaudino.

Das Minigehalt bezieht Gaudino durch einen Fördervertrag mit dem FC Bayern. Noch bis zum 30. Juni 2015 verdient er 250 Euro monatlich. Doch der erste Profi-Vertrag ist wohl nur eine Frage der Zeit! „Irgendwann wird der Klub auf uns zukommen und dann werden wir uns unterhalten. Wichtig ist jetzt, dass er oben trainieren kann, sich weiterentwickelt, der Rest kommt von alleine“, sagt sein Vater und Spielerberater Maurizio Gaudino dem Kicker.

 

Gaudino: "Er hat die Qualität für oben"

Der ehemalige Bundesliga-Star hat schon früh das Talent seines Sohnes erkannt! „Ich habe schon gesehen, dass er Fußball spielen kann. Innerlich habe ich gesagt: Er hat die Qualität für oben. Gesagt habe ich ihm das nie. Bei mir war es der freie Wille, Fußballprofi zu werden. So sollte es auch bei ihm sein“, sagt er der „SZ“.

Seine Doppelfunktion als Vater und Spielerberater für seinen Sohn Gianluca sieht Maurizio Gaudino nicht als Nachteil. „Um die Gefühle darf es nicht mehr gehen. Sondern nur noch sachlich um den Fußball. Allerdings ist es ja ohnehin so, dass die heutigen Spieler vom Kopf her viel weiter sind als wir früher. Denen kannst du nicht mehr jeden Blödsinn erzählen. Wer als Profi Fußball gespielt hat, gibt nur Hilfestellungen. Weil er weiß, was es heißt, dahin zu kommen, dort zu bleiben. Wir wollen eher eine Hülle aus Watte um ihn bauen.“