Mick Schumacher testet Ferrari

Auf dem Weg zum Formel 1-Rennfahrer hat Mick Schumacher einen großen Schritt nach vorne gemacht: 28 Jahre nach dem Formel 1-Debüt seines Vaters ist nun der Sohn auf Testfahrt gegangen.

Mick Schumacher testet Ferrari

Mit der Startnummer 29 ging Schumacher, der in diesem Jahr noch in der Formel 2 antritt, erstmals in einem aktuellen Formel 1-Auto auf die Strecke des Bahrain International Circuit, auf dem am Wochenende noch um Punkte in der WM-Gesamtwertung gefahren wurde. Neben einer großen Delegation von Ferraristi wurde er natürlich von Mutter Corinna unterstützt, die 50-Jährige sah ihm von der Boxenmauer aus zu.

Mit der Nummer 29 ging Mick Schumacher auf seine erste Testfahrt im Ferrari.

Seit diesem Jahr gehört Mick, der in der Formel 2 für das italienische Prema-Team fährt, zur Driver Academy der Scuderia Ferrari, testete den Alfa-Romeo-Sauber C38 von Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel sowie seinen SF90. In Bahrain wiederholt sich zudem Geschichte: Auf dem Wüsten-Kurs hatte Vater Michael 2004 das Premierenrennen in einem Ferrari gewonnen, 2010 gab er dort im Mercedes sein Comeback.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für Mick, der jedoch keinen Hehl aus seinem Ziel macht. „Das wird der nächste Schritt in die richtige Richtung. Mein Ziel ist es, als Stammfahrer in der Formel 1 zu fahren“, sagte er in Bahrain. Auf den Spuren des Vaters wandert er schon – und mittlerweile ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Motorsport-Deutschland dem nächsten Schumi im roten Ferrari zujubelt.